2014

Beste Entscheidung: Anzuerkennen, dass Änderungen im Leben helfen, einen weiter bringen und man die eigenen Routinen viel öfter durchbrechen muss. Damit es weiter geht.
Schlechteste Entscheidung: Diese Erkältung zu verschleppen.

Beste Anschaffung: Ich hatte dieses Jahr beschlossen, dass ich einfach versuche, so wenig wie möglich zu kaufen. Hat geklappt. Deswegen…
Dämlichste Anschaffung: Wieder mal keine gemacht. Das wird langsam zur Routine hier.

Schönster Absturz: Zwei. Im Januar in Las Vegas am Pokertisch (Hallo Tobi ;) ). Dann Ende August der BlognBurger auf der Dachterrasse der morgens um 5 oder so endete. (6 Uhr? Hm.)
Schlimmster Absturz: Keinen gehabt.

Bestes Getränk: Horses Neck, Again.
Ekelerregendes Getränk: Dieses warme Erdbeer-Kiwi-Zeugs am Flughafen in Los Angeles.

Bestes Essen: Mehrfach im „Transit“ in Mitte. Der Oktopus-Salat hat es mir angetan. Dazu der „Vorspeisenteller“ in Las Vegas.
Schlimmstes Essen: Aus Faulheit neulich krank indisches Esses bestellt. Danach noch kranker gewesen.

Beste Musik: Leider wenig Zeit gehabt auf Entdeckungsreise zu gehen. Viel 80er Kram gehört, vor allem „Rheingold“ und „La Düsseldorf“.
Schlimmstes Gejaule: Ich habe die Fähigkeit entwickelt, mir fast alles vom Hals zu halten. Aber diesem deutschen WM-Song konnte man ja leider nicht entgehen.

Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Swell. Wie beschrieben habe.
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: BAP. Aus Nostalgie „Affjetaut“ gehört. Teilweise amüsiert. :)

Beste Idee/Frage: „Wodka?“
Dämlichste Idee/Frage: Dieeeessse Flascheee Weein drinke ich noch

Beste Lektüre: „Die Welt von gestern“ von Stefan Zweig. Er beschreibt, wie sich die Welt zwischen 1900 und 1935 veränderte. In nur 35 Jahren vom Kaisertum und den Lebensmodell des 19. Jahrhunderts zum Deutschland der 30er Jahre und dem Nationalsozialismus.
Langweiligste Lektüre: Meistens der „Spiegel“ im Flugzeug.

Bester, dreckigster, geilster Sex: Mit anderen.
Langweiligster Sex: Mit mir alleine

Zugenommen oder abgenommen?
Erst etwas abgenommen, dann deutlich zugenommen, dann wieder deutlich abgenommen. Also alles wie immer.

Haare länger oder kürzer?
Etwas kürzer. Meistens.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Weitsichtiger. Ich weigere mich Gleitsichtgläser zu tragen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Weniger.

Der hirnrissigste Plan?
Keine Zeit für dumme Pläne.

Die gefährlichste Unternehmung?
Immer schön vorsichtig geblieben. Das spannendste war eine Landung in Tegel, wo das Flugzeug kurz vor dem Aufsetzen noch mal deutlich nach links kippte und ich für meinen winzigen Moment dachte „Ups“.

Der beste Sex?
Durchaus gehabt.

Die teuerste Anschaffung?
Keine. Na ja, mal abgesehen von einem Klamotteneinkauf, aber der war auch fällig. Wie so viele Männer kaufe ich halt immer nur dann ein, wenn die alten Sachen gar nicht mehr gehen.

Das leckerste selbst gemachte Essen?
Neulich spontane Idee für ein Huhn. Mit Äpfeln. Also Huhn mit Äpfeln stopfen, anbraten mit Brandy (oder Calvados) ablöschen. Huhn in einen Bräter, zusammen mit Karotten, Zwiebeln, Cidre, Hühnerbrühe und mehr Äpfeln bei 200 Grad in Ofen. Rund eine Stunde drin lassen, immer wieder übergiessen. Wenn das Huhn knusprig ist, Flüssigkeit durch ein Sieb passieren, Sauce einkochen, evtl. andicken. Dazu passt Brot oder Reis.

Das beeindruckenste Buch?
Siehe oben, aber zusätzlich muss ich noch „Heimliches Berlin“ von Franz Hessel erwähnen.

Der ergreifendste Film?
Puuuuuh. Meine mir innewohnende Melancholie reicht mir eigentlich, ich brauche keine traurigen Filme.

Die beste CD?
Kauft man noch CDs? Ich jedenfalls nicht. Aber mp3s. Die „41 is 20“ gekauft, obwohl ich sie schon habe. Muss ja nicht immer alles Sinn machen ;)

Das schönste Konzert?
Auf keinem gewesen.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Karla und Momo.

Die schönste Zeit verbracht…?
Ein Highlight war sicher die Reise nach Daytona, Florida im Januar. Ein kleiner Roadtrip mit Freunden von Nord-Florida über Georgia nach South und North Carolina. Sehr schön war auch der Trip nach Nord-Schweden im April und natürlich der Ausflug nach Le Mans in diesem Jahr.

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Ich muss was ändern. Tiefgreifend. Und ich fange gerade erst an.

2014 zum ersten Mal getan?
Ganz bewusst sehr viel Zeit alleine verbracht. Abgeschaltet. Mich selbst auf „Null“ gesetzt. Luft geholt.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Festangestellt sein. Das war auch so ein Schritt, den ich mit etwas Bauchgrimmen gemacht habe. Und nicht eine Sekunde bereut habe. Leider war die Angelegenheit dann schneller beendet, als mir lieb war, weil das Startup, wie das eben so ist, die Geschäftsstrategie verändert hat. Ich suche im übrigen weiter nach einer neuen Aufgabe.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Eine sehr kranke Momo.
Das überraschende Ende bei allryder.
Langweilige Dates.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das es weitergeht und nicht alle Menschen schlecht sind.

2014 war mit 1 Wort … ?
Sehr abwechslungsreich.

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2 Gedanken zu “2014

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