"Auf den sogenannten Finanzmärkten tummeln sich intelligente, aber einäugige…

"Auf den sogenannten Finanzmärkten tummeln sich intelligente, aber einäugige Idioten. Sie sind blind auf dem Auge, welches das Gemeinwohl im Blick haben sollte, und mit dem anderen Auge schielen sie auf ihre eigene Bonifikation. Sie haben kein Verantwortungsbewusstsein und gehören deshalb unter viel straffere Aufsicht. Dieser Meinung bin ich seit zweieinhalb Jahrzehnten."

http://www.zeit.de/2011/41/Fragen-an-Helmut-Schmidt/komplettansicht

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Altkanzler Helmut Schmidt: Verstehen Sie das, Herr Schmidt?
Altkanzler Helmut Schmidt wehrt sich gegen Hysterie in der Euro-Debatte. Die Staaten sollten lieber endlich die Finanzmärkte zügeln, sagt er im Interview.

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7 Kommentare zu „"Auf den sogenannten Finanzmärkten tummeln sich intelligente, aber einäugige…“

  1. Wie soll den ein Händler der Bank, der Aktien kauft oder verkauft, dabei das Gemeinwohl im Auge haben?

  2. Ersetzt man das Wort "Idioten" durch "Psychopathen" trifft es die Sachlage ziemlich genau. Grossartiges Interview!.

  3. sehr gutes Interview , die derzeitige Panikmache hilft keinem

  4. Zumal es dazu keinen wirklichen Grund gibt, wenn man den Argumentationen des Altkanzlers folgt.Nur wie machen wir das dem aufgeregten Hühnerhaufen klar, der derzeit die öffentliche Diskussion bestimmt?

  5. ja, leider ist aber bei der von Politikern angekündigten Regulierung der Märkte, über alle Parteigrenzen hinweg versagt worden.
    Alles Nasenbären :)

  6. Naja, aber vielleicht darf man doch einmal darauf hinweisen, dass rappelgenau Helmut Schmidt mit Giscard d'Estaing auf dem ersten Weltwirtschaftsgipfel 1975 die Deregulierung der Kapitalmärkte "erfunden" hat.

  7. Daher auch die besondere Legitimation diejenigen zu kritisieren, die das heute missbrauchen.