How I work

Oh! Ein Fragebogen! Ich habe seit drölfzig Jahren keinen mehr ausgefüllt.

Blogger-Typ:
Ich blogge seit 13 Jahren, ich war schon alles und muss nichts mehr sein. Ich schreib halt so rum.

Gerätschaften digital:
Windows PC am Arbeitsplatz, Macbook Air und iPad für unterwegs, Batterietelefon (noch) HTC Sensation, demnächst entweder Nokia 920 oder Samsung S3/S4. Oder ganz was anders. Vielleicht reaktiviere mein Nokia N70. Ansonsten: Fernseher und ABS im Auto.

Gerätschaften analog:
Ich habe manchmal einen Kuli dabei. Das muss reichen. Ich habe es nicht so mit Papier. Ich verliere so Zettel dauernd. Das war auch der Grund, warum ich damals™ mein erstes Blog aufgemacht habe. Ich war es leid, dauernd alle Zettel zu verlieren. Ich begrüße den Fortschritt und verzichte darauf, Wälder abzuholzen.

Arbeitsweise:
Mitten in einer völlig anderen Arbeit eine Idee haben und dann los legen. Oder nach dem zweiten Rotwein einen irrsinnig tollen Text anfangen, der zu einer Art Pulitzer-Preis-Text bis zum Ende der Rotweinflasche wird, um am nächsten Morgen dann doch „Oh. Hm. Das war ich nicht….“ zu denken. Also wie alle.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?
Zum Bloggen: WordPress. Ich schreibe meine Texte entweder in Evernote oder direkt in Notetab Pro (Windows) vor, weil ich da alle HTML-Formatierungen per Hand rein fummeln kann. Auf dem Mac nehme ich Textedit, Compositions und Evernote. Überhaupt habe ich Evernote seit ein paar Monaten wieder für mich entdeckt, ich nutze es sogar auf dem Batterietelefon. Für die Bildbearbeitung nehme ich Irfan View. Auf dem Mac auch dank Wine. Oder X11. Vergessen. Läuft aber.
Als Bookmarkdienste verwende ich Pinboard (gerade nicht aktiv) und Readability. Feeds kommen per Feedly/Reeder und die üblichen Social Media Netzwerke rein. Oder Chat. Neulich sogar mal per SMS.

Wo sammelst du deine Blogideen?:
Kommen durch Links, beim Spülen oder halt Rotwein. Ich hatte mal eine Idee in der Badewanne, das war anstrengend, weil ich nichts zu schreiben dabei hatte und ich mich die ganze Zeit konzentrieren musste, die Idee nicht zu vergessen.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet:
Einen grossen Bogen um Geoguessr und andere Spiele und das Internet aus machen.

Benutzt du eine To-Do List-App? Welche?
Nein. Ich hab ein Textdokument in Notetab oder Evernote, wenn es etwas sehr pressiert, oder sehr viele Sachen gleichzeitig erledigt sein wollen. Ich habe viele Apps ausprobiert, aber immer wieder vergessen, dass ich eine App habe, die mich an meine To-Dos erinnern sollte.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne dass du nicht leben kannst?
Der Herd.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?
Ich kann sehr gut lange schlafen. Ich behaupte mal darin eine gewisse Meisterschaft erlangt zu haben.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?
Spotify. Ich habe das Plugin „Any decent music“, das hübsche Listen mit neuen Alben zusammenstellt. Die höre ich dann nebenbei bei der Arbeit. Oder DLF. Oder Podcasts.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?
Mein natürlicher Rhythmus ist: Zwischen 1 und 2 ins Bett, so zwischen 8 und 9 wieder raus. Wenn ich rasend viel schreiben muss, verschiebt sich der Rhythmus gerne etwas später in die Nacht, weil ich nach Mitternacht tatsächlich gut arbeiten kann. Meist geht es dann bis 3 Uhr, das Aufstehen dementsprechend auch. Alles vor 8 Uhr morgens empfinde ich als Hitler.

Eher introvertiert oder extrovertiert?
Das frage ich mich seit Jahren. Andere Leute auch. Aber mal als Disclaimer: Nur wenn ich mich mal drei Monate nicht melde, heißt das nicht, dass jemanden nicht mag.

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?
Ich glaube, ich bin der Letzte, der diesen Fragebogen beantwortet hat.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?
Alles wird gut.

Noch irgendwas Wichtiges?
Es gibt auch noch was anderes als Arbeit.

3 Gedanken zu “How I work

  1. Wine. X11 macht die grafische Oberfläche, bzw. dessen Basis. Was beim Apfel dann von Aqua übernommen wird.

    Allerdings: ImageMagick is auch nich falsch. Für Kleinkram a la „konvertiere mir das Bild hier nach 50% kleiner, als JPEG, mit Bildquali so um die 75%“ absolut prima (ergäbe also: „convert DC0007_1234_bla.JPG -resize 50% -quality 75 mein_tolles_neues_bild.jpg“).

    cu, w0lf.

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