Month: Dezember 2015

2015

Beste Entscheidung: Auf der CES in Las Vegas eine Idee zu haben. Vier Monate pitchen. Das Angebot der Gründerszene anzunehmen.
Schlechteste Entscheidung: Dehydriert In einen Bus zu steigen in dem ca. 50 Grad herrschten (Umgefallen, Krankenhaus)

Beste Anschaffung: Das Huwei Ascend G7. Bis auf eine schwache Kamera bei schlechtem Licht eins der besten Smartphones, das ich je hatte.
Dämlichste Anschaffung: Wieder mal keine gemacht. Das wird langsam zur Routine hier.

Schönster Absturz: Am Küchentisch zu Hause.
Schlimmster Absturz: Keinen gehabt.

Bestes Getränk: Good old Gin Tonic ohne Firlefanz.
Ekelerregendes Getränk: Jägermeister auf dem Sommerausflug der Firma.

Bestes Essen: Meine Bolognese. Mein Bœuf Stroganoff.
Schlimmstes Essen: Diverse Mahlzeiten in Flugzeugen. Ich entsinne mich an ein widerliches Stück Fleisch in der Business von Lufthansa, deren Essen sowieso teilweise so schlimm geworden ist, dass ich schon über Proviantpakete nachgedacht habe.

Beste Musik: Huuuh. Schwierig. „La Femme – Psycho Tropical Berlin“ lief oft. Ebenso „Jamie xx – In Colour“. Aber auch einige einzelne Titel von „Aphrodite’s Child“ immer wieder gehört. Ach, die Playlist von Spotify erinnert mich noch an das 20 Minuten Stück „Again“ von Archive.
Schlimmstes Gejaule: Ich habe die Fähigkeit entwickelt, mir fast alles vom Hals zu halten. Was super geht, weil ich kein Radio mehr höre, sondern ausschließlich Streams oder Deutschlandfunk.

Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Aphrodite’s Child. Diverse Krautrock Sachen.
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Diverse 80er Sachen ;)

Beste Idee/Frage: „Deal?“
Dämlichste Idee/Frage: Dieeeessse Flascheee Weein drinke ich noch

Beste Lektüre: „Straight White Male“ von John Niven. Sehr gelacht. Sehr erschrocken festgstellt, dass es diverse Charakterzüge des Protagonisten gibt, die mir durchaus ähnlich sind. Inklusive der Konsequenzen.
Langweiligste Lektüre: Meistens der „Stern“ im Flugzeug.

Bester, dreckigster, geilster Sex: Mit anderen.
Langweiligster Sex: Mit mir alleine

Schönster Moment: : Am See.
Schlimmster Moment: : Der Moment, in dem ich realisierte, dass Karla weg ist. Und für Wochen jede Nacht der Moment, an dem ich nach stundenlanger Suche nach Hause gehen musste, ohne sie gefunden zu haben.

Zugenommen oder abgenommen?
7 kg abgenommen.

Haare länger oder kürzer?
Wie immer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtiger, laut Augenarzt. Hat mich auch überrascht.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Teile der Technik, die man so braucht, musste ausgetauscht werden.

Der hirnrissigste Plan?
Den 50 Grad heißen Bus statt das klimatisierte Taxi zu nehmen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Einmal mit dem Flugzeug durch gestartet, nachdem wir schon aufgesetzt hatten. Da denkt man dann schon einen Moment „Hoppla“.

Der beste Sex?
Durchaus gehabt.

Die teuerste Anschaffung?
Nichts weltbewegendes. Ich habe mir Herbst eine Nikon P610 (Bridgekamera) gekauft. Ich war es leid 3 Kilo Kamera mit mir rum zu schleppen, wenn man eh zu 90% Bilder im Hellen macht und fürs Netz. Da reicht die Nikon, wie ich entzückt festgestellt habe.

Das leckerste selbst gemachte Essen?
Kalbsleber mit Äpfeln, Zwiebeln und Kartoffelstampf. Der Trick dabei: den Bratenansatz der Leber mit Calvados ablöschen, kurz einkochen lassen, etwas Sahne dazu, weiter einkochen lassen, dann die vorher fertig gebratenen Zwiebel/Äpfel in der Soße noch mal erhitzen.

Das beeindruckenste Buch?
Siehe oben.

Der ergreifendste Film/Serie?
Sense8 hat mir sehr gut gefallen. Dazu endlich mal geschafft „Cloud Atlas“ gesehen und mich verblüfft gefragt, warum der Film derartig abgestraft wurde.

Die beste CD?
Ich weiß gar nicht, wann ich die letzte CD gekauft habe. Kann man die noch kaufen? Beim Nachdenken gerade erstaunt festgestellt, dass ich dieses Jahr glaube ich nicht mal digital etwas gekauft habe. Musste zuviel alte Sachen auf Spotify hören.

Das schönste Konzert?
Auf keinem gewesen. Allerdings ein sehr schönes Set auf der Fusion so gegen Mitternacht auf dem Goa-Floor gehört.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Karla und Momo. Und seit Mitte November: Jenna, die als Ersatz für Karla ihren Weg aus dem Tierheim zu mir gefunden hat.

Die schönste Zeit verbracht wo…?
Kein Urlaub in diesem Jahr, nicht mal eine Städtereise. Was sich am Ende des Jahrs auch bemerkbar gemacht hat. Aber natürlich viel unterwegs gewesen. Am meisten Eindruck hat mal wieder Shanghai hinterlassen, auch wenn ich nur knapp 30 Stunden vor Ort war. Dazu ein paar Ausflüge ans Meer nach Malaga.

Vorherrschendes Gefühl 2015?
Jetzt geht es los.

2015 zum ersten Mal getan?
Nachts in Hinterhöfen rumgehangen um eine Katze zu finden.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
Das Gefühl gehabt, dass die Dinge an ihren Platz fallen und alles richtig ist.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Der Verlust von Karla.
Im Krankenhaus zu landen.
Der versuchte Einbruch in meiner Wohnung.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Das man den Dingen manchmal auch Zeit geben muss.

2015 war mit 1 Wort … ?
Erfolgreich.

Vorsatz für 2016
Mal wieder mehr bloggen hier.

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