Month: Dezember 2011

2011

Beste Entscheidung: Mehr auf mich zu achten
Schlechteste Entscheidung: Diesssse Flaaasssssche Wein mach isch noch auf

Beste Anschaffung: Das iPad 2.
Dämlichste Anschaffung: Ein Tomatenschneider. Ich dachte „Oh, das ist ja praktisch“. Jedenfalls bis ich es ausprobiert hatte. Man sollte sich einfach vorher fragen, warum die Menschheit seit Jahrtausenden dafür einfach ein Messer nimmt.

Schönster Absturz: Ein sehr lustiger und langer Abend in Hamburg.
Schlimmster Absturz: Ein langer Abend in der Magarete F. der mich ein Wochenende gekostet hat.

Bestes Getränk: Good old Gin Tonic.
Ekelerregendes Getränk: Warme, kohlensäurelose Cola Light in Singapur.

Bestes Essen: Irgendwas selbstgemachtes und der Algen/Quallensalat in einem Restaurant in Shanghai. Auch die Pasta in Maranello war super.
Schlimmstes Essen: Offenbar der Fingerfood Krempel in Singapur, der mich drei Tage ans Bett fesselte.

Beste Musik: Gil Scott-Heron – I am new here
Schlimmstes Gejaule: Die regelmäßige Bedudelung mit RTL 104.6 im Supermarkt.

Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Swell
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Ambient Mix CD von Chicane

Beste Idee/Frage: Entscheidungen zu treffen, die man lange aufgeschoben hatte.
Dämlichste Idee/Frage: „Ach, ich brauch die Kreditkarte in China nicht, ich nehm die Prepaid Karte mit“ (Und dann ging meine EC-Karte nicht, weil das neue System der Postbank nicht mehr im Ausland funktioniert. V-Pay halt. Und für die Prepaid-Karte hatte ich natürlich den PIN vergessen. So stand ich dann in Wuxi, China und musste mir Geld leihen.)

Beste Lektüre: Viel gelesen, dank des iPad. Aber nichts dabei, was mich umgehauen hätte. Im Moment ganz angetan vom leicht groschenhefthaften, aber dennoch recht spannenden Fortsetzungsroman „Berlin Gothic“ von Jonas Winner. Gibt es nur als E-Book.
Langweiligste Lektüre: Charlotte Roche – Schossgebete. Gut, so schlecht war es nicht. Aber ich hätte mich auch einen beliebigen Nachmittag ins „Café Liebling“ setzen können und den Gesprächen der Mütter zuhören können. Wäre aufs selbe rausgekommen.

Bester, dreckigster, geilster Sex: Mit jemand anderem
Langweiligster Sex: Mit mir alleine

Teil 2 nach dem Klick.

2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003, 2002

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Bookmarks vom 23.12.11 bis 27.12.11

Gesammelte Links aus dem Google Reader:

Bookmarks vom 21.12.11 bis 23.12.11

Gesammelte Links aus dem Google Reader:

  • Maya site discovered in Georgia’s mountains – Eine Maya-Stadt. In Georgien. Fehlen aber immer noch die UFOs.
  • The War Against Christmas by Alan Sailer – Sehr schöne Fotos!
  • Living in a Shell – Nautilus House – This amazing house was build in 2006 by Arquitectura Orgánica. A young couple with two children from Mexico City who after living in a conventional home wanted to change to one integrated to nature. The goal of this project was to make it feel like an internal inhabitant of a snail, like a mollusk moving from one chamber to another, like a symbiotic dweller of a huge fossil maternal cloister.
  • Et sa pulpe! – Meine Herren! Wie scheisse fand ich diese Punk Musik für lange Zeit, aber ich habe sie trotzdem gehört. Nicht zuletzt wegen der Rebellion und weil die Eltern sagten, dass das doch gar keine Musik ist. Ich habe den Kram so lange gehört, bis er mir tatsächlich auch gefallen hat.
  • Construction of Brasília, 1950s – Steht auf meiner Reiseliste auch sehr weit oben. Ich will mal nach Buenos Aires und so bald ich da bin geht es auch nach Brasilia.

Bookmarks vom 13.10.11 bis 21.12.11

Gesammelte Links aus dem Google Reader – jetzt über Pinboard, wo ich mir eben einen Account angelegt habe. Eingestellt werden die Links via Postalicious. Kann sein, dass es noch etwas holpert in den nächsten Tagen, aber in Zukunft share ich meine Sachen eben auf diese Art. Seit dem Abschalten der sozialen Funktionen im Google Reader scheint dies der beste Weg zu sein, interessante Links zu sharen. Ach ja, sorry, am Schluss sind noch sehr alte Links zu finden, die stammen noch aus dem Oktober, kurz bevor Google alles dicht gemacht hat:

Perspektivenwechsel

Den Text sollte man gelesen haben, auch wenn es ein eher ungewöhnliches Thema ist.

Die heile Welt sexueller Sozial-Pädagogik, die uns aktuelle gender-Theorie ausmalt, aber ist pure Fiktion, gezeugt in amerikanischen Seminarräumen und zu voller Blüte gelangt auf dem Boden rotgrün gefärbter europäischer political correctness. Und sie kann auch gar nichts anderes sein: Schließlich kann eine Theorie sexueller Gegenwärtigkeit, welche Körperlichkeit allenfalls als Effekt diskursiver Vermittlungen gelten läßt, kaum der Tatsache Rechnung tragen, daß behinderte Menschen insbesondere in ihrer Sexualität beständig an gläserne Decken stoßen. Eine an Multipler Sklerose im fortgeschrittenen Stadium erkrankte Frau auf dem Dancefloor, ein Querschnittsgelähmter im Club: seltene Bilder, und noch seltener wird aus den Bildern körperliche Realität – und Aktivität. Denn das Begehren nach sexueller Präsenz stößt an die Grenzen einer vollständig diskursivierten Sexualität, die Sex am liebsten ganz ohne Körper haben möchte: Sex der nicht schmutzig ist, Sex der nicht weh tut, Sex der niemals schiefgeht, Sex der keinem zu nahe tritt und Sex der nicht häßlich ist.

Später kommt dann noch Foucault und dessen „Sexualitätsdispositiv“ zu Wort und das Scheitern fast jedes interlektuellen Diskurses bei dem Thema. Und das ist alles sehr lesenwert aufgeschrieben und zusammengefasst.

Hallo Tagesspiegel & andere Verlage,

so sieht es aus, wenn ich einen Artikel lesen möchte. Ich muss quasi Archäologie betreiben, wenn mich informieren möchte. Sachen weg klicken, weg schieben und ausgraben, nur um irgendwann beim gewünschten Textbeitrag zu sein. Aber das mit dem Lesen ist dann auch nicht so einfach. Rechts, links und oben sind Anzeigen, in denen sich Dinge bewegen. Und so kann und will ich nicht lesen. Es nervt.

Und wozu führt das? Dass ich mir doch wieder einen Adblocker installiert habe. Ich bin zwar gewillt, die Online-Medien zu unterstützen, aber nicht gewillt mir Seiten anzuschauen die aussehen, als habe sie ein wahnsinnig gewordener, hyperaktiver 17jähriger entworfen. Die Aufmerksamkeitsschraube, an der gedreht wird, führt nur dazu, dass die meisten User Werbung komplett ausblenden, was den Medien auch nicht hilft. Weniger wäre vielleicht mehr, aber das scheint ja kaum einen zu interessieren.

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Best of Twitter – November 2011

FrauSieben
Wenn ich enthusiastisch bin, frage ich mich sofort, welches Medikament ich vergessen haben könnte.

damemithermelin
Ich habe gerade etwas mit Käse(!) überbacken und es hat scheiße geschmeckt. Das kann nicht sein. Das hatte ich noch nie. Sowas gibts nicht.

ohaimareiki
laut rülpsen ist mein feminismus.

rinpaku
Smalltalk-Anleitung gelesen. Mittendrin festgestellt: Ich will mich mit den meisten Menschen gar nicht unterhalten. Ich bin so erleichtert!

Fotografiona
Ich habe zwei Schildkröten und ich werde sie nutzen.

RocketJane
Ich frage mich, ob meine Katzen mich wirklich lieben, oder ob sie unter dem Stockholm-Syndrom leiden.

phogenkamp
Schlimme Flaute im Bett: nur EDGE!

dogfood
RyanAir will auf Flügen Pornofilme anbieten. Kosten die Papiertücher extra?

Regendelfin
Die Konkurrenz schläft nicht. Also jedenfalls nicht mit mir.

luzilla
kürbis – der torben-benedikt unter den gemüsen.

gallenbitter
Vangelis 1492 beim Kindergarten-Martinsfest meiner Tochter. Gleich häuten wir einen Indio.

mikemacapple
Wir Nerds und Geeks hätten schon lange die Weltherrschaft an uns gerissen, wenn man dafür nicht vor die Tür gehen müsste!

mittern8sziffer
Ich würde ja Descartes lesen, aber ich muss meine Beine rasieren.

Ingapopinga
Am Liebsten gehe ich, wenn es zu spät ist.

Twelectra
Bei Gewissensfragen sagt mein inneres Navi gerne: „Wenn möglich, bitte wenden.“

hoch21
Mein Leben ist wie ein Märchen, nur ohne Zauber, Liebe und Happy End und langweilig, aber ich bin oft betrunken und nachts weine ich.

velvet_olive
Selbstbild als Crack rauchende rosa Felljacke in Swans Welt

Philoponus
„Damaskus lässt Gefangene frei“ – Nicht mehr genügend Leute zum Erschießen draußen?

Tweetoese
Wenn ich keinen Mann zur Familiengründung finde, kann ich mich immer noch bei einer Familienzusammenführung einschleichen.

kleinkram
Der Wecker zeigt Zahlen an, die es in der Reihenfolge und Kombination gar nicht geben dürfte.

katjaberlin
„hast du silvester schon was vor?“, „nein, noch nicht.“, „ah gut. willst du dann da auf unser kind aufpassen?“.

mbukowski
Die entscheidende Frage ist doch, ob es möglich ist, einen Orgasmus mit Käse zu überbacken.

orbisclaudiae
Meine Superkraft ist übrigens am Südkreuz den Ausgang zu suchen und irgendwann auf dem Dach des gegenüberliegenden Gebäudes zu stehen.

Buddenbohm
Ist heute schon ein Liedermacher gestorben oder kann man hören, was man will?

ohsarayeah
Ich bestehe vollständig aus Fehlern, die mit einer Naht aus gutem Willen zusammengehalten werden.

Zufall
Master of the Snooziverse.