Month: Juni 2010

Lose Gedanken zur Wahl des Bundespräsidenten

#Da hat Merkel nun also ihr Unterschriftenduracellhäschen im Schloss Bellevue. Und ihren letzten großen wirklichen innerparteilichen Konkurrenten ist sie auch los. Merz weg, Koch weg, Rüttgers weg, Schäuble zu alt, Seehofer angeschlagen, Guttenberg zu jung und in der falschen Partei. Bleiben die Kauders und Pofallas. Wäre ich die CDU, ich würde mir Sorgen machen.

#Die Linke hatte ihren eigenen Kandidaten, der wurde nicht gewählt, folglich haben sie sich enthalten. Demokratisch ok. Das Bild würde auch nicht glaubwürdiger, wenn man nach zwei Wahlgängen plötzlich einen anderen Kandidaten nimmt. Das macht die Glaubwürdigkeit rund um die Aufstellung eines eigenen Kandidaten eher lächerlich. Dass sie Gauck aber von Anfang an nicht unterstützt und gewählt haben, ist dann wieder eine andere Sache. Die Linke hat mit dieser Verweigerung viel, viel Kredit verspielt, weil sie dokumentiert, dass ihr an Aufklärung der eigenen Vergangenheit immer noch nicht so recht gelegen ist. Statt sich als eigenständige Partei zu profilieren, hat sie sich wieder hübsch ganz links ins Abseits gestellt und den labilen Wechselwählern gleiche eine ganze Hand voll Argumente in die Hand gegeben, doch wieder die SPD zu wählen. Sigmar Gabriel wird sich freuen.

#Man konnte schön sehen, was aus einer Demokratie wird, wenn man sie den Fraktionen überlässt. Oder anders gesagt: ohne Fraktionsdisziplin, ohne Anheizer, ohne die Reden und Appelle von Merkel, Koch, Seehofer und anderen in den langen, langen Pausen, wäre das Abstimmungsergebnis anders ausgefallen. Es wäre spannend gewesen, wenn man alle Wahlgänge sofort und direkt hintereinander absolviert hätte. Die dauernden Unterbrechungen der Wahlgänge taten der demokratischen Wahl nicht gut. Man konnte das Gefühl bekommen, dass Abstimmung eben nur der öffentliche Schein war, den es zu wahren galt. Die Entscheidung war schon längst vor drei Wochen gefallen. In einem Hinterzimmer, zwischen wenigen Menschen, ohne Beteiligung der Abgeordneten oder der Bürger. Das die Wahl so lange dauerte, dass man drei Mal wählen musste, war dann ein kosmetischer Fehler, ein kleine, vermutlich erwartete, Schramme. Partei- und Fraktionsdisziplin haben gesiegt, was besonders angesichts der vielen, eigentlich mehr oder weniger unabhängigen, Wahlmänner traurig ist. Mit Demokratie hat das dann, nach meinem Empfinden, nur etwas am Rande zu tun. Aber, das muss mann auch deutlich sagen, das hatte die Wahl des Bundespräsidenten im Grunde ja auch nie.

#Am besten kamen heute wohl die FDP und die Grünen weg. Hatten ja auch vorher schon den Kopf eingezogen.

# Die ARD wollte nach der Tagesschau live berichten, hatte aber offenbar keinen Plan. Anders kann man es sich nicht erklären, das man in 45 Minuten zweimal eine Tageszusammenfassung brachte. Warum man nicht einfach sich nicht einfach bei Phoenix bediente, die einen Politiker nach dem anderen vorm Mikro hatten, ist mir schleierhaft.

#Wulff mag ja ein netter Mensch sein, er ist mir auch nicht mal unsympathisch. Aber irgendwie wirkt er auch wie der Butler, dessen Gesicht man schon vergisst, so bald er den Tee serviert hat. Mir fehlt ein wenig das staatstragende, das „senatorische“, die Aura von Intelligenz, Wissen und Weisheit. Anders gesagt – es ist schon ein weiter Weg von Richard von Weizäcker zu Christian Wulff.

Die Macht der Gesichtslosen

Auf Phoenix sah ich gestern ein Gespräch zwischen Friedrich Nowottny und Hans Barbier zum Thema, ob die Politiker überfordert oder einfach nur unfähig sind. Nowottny meinte zu dieser Frage, ob es früher nicht bessere und handlungsstärkere Politiker gegeben habe, ausweichend, dass die Probleme heute deutlich komplizierter seien, als sie das früher waren.

Das mag teilweise stimmen, denn die globalen Verzahnungen, gerade in der Wirtschaft, sind heute nicht nur größer geworden, sie werden auch nicht mehr von der Politik, bzw. von Staaten kontrolliert. Auf der anderen Seite waren die politischen Probleme in den 60er, 70er und 80er Jahren auch nicht gerade klein. In den 60er Jahren wurde aus dem kaltem Krieg mehrfach fast ein heisser, in den 70er Jahren musste sich die deutsche Politik mit der Ölkrise und der RAF auseinandersetzen, die 80er Jahre waren mit dem NATO-Doppelbeschluss und dem Zusammenbruch der Ostblockstaaten auch nicht gerade ohne Probleme. Viele dieser Probleme wurden nur deswegen gelöst, weil man Glück hatte, bzw. andere scheiterten. Aber eine Sache blieb, bei all dem üblichen Geschimpfe auf die Politik und ihre Vertreter, dann doch: man hatte Vertrauen, dass man da „oben“ mit erfahrenen Menschen zu tun hatte, die im Notfall wissen, wie zu handeln ist. Einzige Ausnahme: Helmut Kohl bis 1989, der sein „Birne“ Image einfach nicht los wurde. Natürlich gab es in der Politik immer wieder Nulpen, die aus parteipolitischen Gründen in einen Ministersessel rutschten, vor allem in der Ära Kohl. Dennoch wurden die „schwachen“ von den starken Figuren getragen. So zumindest der Eindruck.

Heute ist das anders zu sein. Das fängt schon bei der Art und Weise an, wie Ministerposten verschoben werden. Eben war Schäuble noch Innenminister, jetzt betreut er das Ressort der Finanzen. Von der Leyen durfte sich um die Familie kümmern, jetzt ist es das Sozialministerium. Guttenberg war erst Wirtschaftsminister, jetzt ist es die Verteidigung. Die genannten Personen füllen ihr Amt zwar sichtbar aus, ob sie es aber beherrschen ist eine andere Frage. Ein Elektriker mag auch einen guten Fliesenleger abgeben, aber gelernt hat er was anderes.

Aber die drei sind die „Hotshots“ der Regierung, die immerhin noch scheinbar Kompetenz ausstrahlen. Erinnert sich jemand noch den Wirtschaftsminister Glos, der ein paar jahrelang ebenso hilf- wie ideenlos durch die Landschaft torkelte, weil die CSU unbedingt irgendjemanden auf irgendeinen wichtigen Posten schieben wollte? Es ging um den Posten, nicht um die Kompetenz. Und wie sieht es Phrasenmaschinen wie Siegfried Kauder oder, noch schlimmer, Roland Pofalla aus? Sind das Menschen, denen man zutraut, dass sie in der Lage sind, die Probleme, die es gerade gibt, zu lösen? Das mögen privat ja alles ganz fürchterlich nette Menschen sein, aber sie machen jeden Tag ungefähr so ein Gesicht, wie ich, wenn ich gefragt werde, wie mathematische Formel der Heisenbergschen Unschärferelation aussieht.

Nervig ist auch, dass die „Führungspersönlichkeiten“ der Republik gerade eher dazu neigen, ihre Fähigkeiten gut zu verstecken. Sofern sie denn vorhanden sind.

Westerwelle, der ewige Abiturient, der durch die Weltgeschichte stolziert, dabei deplatziert und gleichzeitig so arrogant wirkt, wie ein Emporkömmling, der endlich zu Macht gekommen ist. Ein Außenminister wie ein Beinbruch, nur weiß man bei letzterem, dass er a) schnell wieder weg geht und b) selten Schäden hinterlässt. Dessen festgemeiseltes Grinsen auch dann nicht weg geht, wenn er gerade die Rentenvorsorge der Hartz IV Empfänger eingedampft hat.

Oder die Kanzerlerin, die sich freiwillig mit Bücklingen wie Pofalla umgibt, die gerne auch viel aussitzen würde und dabei jedes Vertrauen verliert. Die das Wort „Gerechtigkeit“ aus dem SED-Thesaurus entnommen hat.

Um nicht falsch verstanden zu werden: das ist nicht der Ruf nach einem einsamen Entscheider, einem der die Zügel in die Hand nimmt. Ich mag meine Demokratie. Es ist eher die Verwunderung darüber, wo die ganzen Persönlichkeiten in der Politik geblieben sind. Wenn man sich schon fast wieder nach Roland Koch sehnt, wie schlimm steht es dann um Ansehen und Respekt der führenden deutschen Politiker?

Mein Gefühl sagt mir, dass ich mich in der Hand von meist gesichtslosen Menschen befinde, die bis an die maximale Grenze ihrer Inkompetenz befördert wurden. Die sich jahrelang nicht gefragt haben, was sie verändern wollen, was sie besser machen können, sondern wie sie ihre parteipolitische Karriere sichern können. Excel-Strategen, die eine Partei wie eine Firma betrachten und ihre Karrierechancen dort abwägen. Die über Listen abgesichert sind, die schon irgendwo einen Posten bekommen, wenn es mal eng wird, egal in welchem Ministerium, zur Halt auch mal in einer Stiftung, klingt ja auch gut. Und wenn diese Menschen plötzlich das Ende ihrer persönliche Karriereleiter erreicht haben, und wenn sie plötzlich entscheiden müssen, dann können sie es nicht, weil ihnen nicht nur die eigene Vision, sondern auch das Wissen dazu fehlt. Sie berufen dann Kommissionen ein, sie holen sich „Rat“, stellen Lobbyisten ein, die ihnen ins Ohr flüstern. Das Problem in Berlin und Brüssel ist nicht nur der finanzielle Einfluss der Lobbys, sondern die Dummheit und die Rückgratlosigkeit der meisten Politiker, die sich nur allzu gerne „beraten“ lassen.

Das Elend ist, dass sich die in absehbarer Zeit nicht ändert. Nach 60 Jahren ist die Parteiendemokratie an ihre Grenzen gestossen, weil sie durch die Listen-Diktatur der Parteien bestimmt wird. Und weil die „Presse“ sich lieber darum kümmert, wie man aufs iPad kommt, weil viele Verlagsmanager das Wort „redaktionelle Freiheit“ ad absurdum geführt haben. Ohne kritische Berichterstattung, ohne die Forderung nach Offenheit und Transparenz im politischen Prozess wird sich auch nichts ändern.

Natürlich neigt man immer zu dem Satz „Früher war alles besser“. Die verblasste Zeit lässt vieles schöner und besser erscheinen, als es damals tatsächlich war. Das gilt auch in Sachen Politiker. Die momentane, größtenteils unheimliche, Hampelei der Verantwortlichen in Regierung und Wirtschaft ist nicht nur ärgerlich, man fragt sich auch unwillkürlich, ob das schon immer so war. Oder ob man tatsächlich mit mehr Idioten zu tun hat, als das früher der Fall war.

Malta – Tipps

Als Ergänzung zu meinem Bericht aus Malta, hier ein paar Tipps.

1. Anreise
Bei der Buchung unbedingt auf die Flugzeiten achten. Hin geht es meistens, zurück werden die Touristen morgens um 7.00 Uhr von der Insel befördert. Bedeutet, dass man um vier Uhr (oder früher, je nach dem wie weit man weg ist) im Hotel abgeholt wird. Es gibt auch Nachmittagsflüge.

Meist fliegt man mit Air Malta. Die haben alles an Sitzen in den Airbus gequetscht, die man rein bekommen konnte. Ist also sehr, sehr eng.

Blöd, aber es lohnt sich pauschal zu buchen. Die Preise vor Ort sind lächerlich hoch, die Reiseveranstalter bekommen riesige Rabatte.

2. Hotel
Es gab wenig Hotels, die auf Grund der Flugzeiten in Frage kamen. Am Ende war es das 3 Sterne Plaza Regency in Sliema. Ging so. Das Hotel durchläuft wohl eine Renovierungsphase. Es gibt neue gestaltete, aber auch sehr, sehr alte Zimmer. Hatte erst ein Zimmer nach hinten. Da ist es ruhig, aber die unzähligen Klimaanlagen nerven. Dazu war es in einem schlechten Zustand. Zweimal freundliches Nachfragen brachte dann ein paar Tage später ein deutlich besseres Zimmer mit Blick aufs Meer.
Grundsätzlich gilt aber in Sliema und St. Julians: entweder man hat Meerblick und die Strasse davor, oder Rückseite und Klimaanlagen.

3. Preise
Museen sind teuer, es empfiehlt sich der „Heritage Pass“. Kostet 30 Euro und mit ihm kann man die meisten (aber nicht alle!) Museen und Trümmerfelder sehen. Transport per Bus ist günstig. Essen je nach dem, was man für einen Anspruch hat.

4. Restaurants
Ich war in Sliema und St. Julians unterwegs. Da habe ich folgende Restaurants ausprobiert.

Frescos
Gegenüber vom Plaza. Gute Sicht auf die Bucht. Hatte Pakoras und einen Cesar Salat, der ok war. Nichts besonderes. Die Karte bietet aber mehr. Offenes WLAN! 2.5 von 5.

Peppis
Direkt neben dem Frescos. Unbedingt und unter allen Umständen zu jeder Tageszeit vermeiden. Selbst die Sandwiches sind eine Katastrophe. Offenes WLAN. 0 von 5.

Zest
Asian Fusion Restaurant der gehobenen Kategorie in St.Julians, direkt am Hafen. Wirklich angenehm gute Küche. Hatte „Beef Tataki“, rohes Rindfleisch, das lange mariniert wird, als Vorspeise. Shushi hinter her. Die Vorspeise war sehr gut, das Sushi ok. Nicht schlecht, qualitativ auch völlig in Ordnung, aber auch nicht sensationell. Nicht gerade billig, aber das Preis/Leistungsverhältnis stimmt in jedem Fall. Fantastische Aussicht vom Balkon auf die Bucht. 4 von 5.

Ta‘ Kolina
„Echtes maltesisches Essen“ frohlocken die Autoren diverser Reiseführer. Tatsächlich hat die Karte ein paar Gerichte, die mit einer Maltesischen Flagge gesegnet sind. Darunter auch der unvermeindliche Hase. Natürlich gibt es auf Malta schon lange keine Hasen mehr, die haben andere Generationen verspeist. Die haben die Hasen schneller gegessen, als die sich vermehren konnten. Erstaunlich. Der Hase wird also importiert und dann in Malta gekocht. Ich verzichte und esse angeblich einheimische Schnecken und Schwertfisch.
Die Schnecken schwimmen in einer Tomaten/Zwiebel/Weisswein/Kräutersosse, die misslungen ist. Dafür ist der Schwertfisch sensationell. Perfekt gegrillt, leichte Zitronennote, ein paar Kräuter und frische Butter. 2 von 5 für die Vorspeise, 5 von 5 für die Hauptspeise.

Zeppis Restaurant
Ein winzig kleiner Italiener, an der Bucht in dem man eigentlich nur draussen auf den Plastikstühlen sitzen kann. Sieht nach nichts aus, aber die Karte ist nicht schlecht. Mutig den Versuch gewagt. Ich hatte eine sehr gute Bruschetta und eine Pasta Maltanese, deren Sosse aus maltesischer Wurst, Tomaten, getrockneten Tomaten und ein wenig Schafskäse besteht. Die Pasta war fantastisch. Ungelogen, die mit Abstand beste Pasta, die ich seit Ewigkeiten gegessen habe. Dazu ist der Laden auch noch günstig. 4 von 5.

Peperoncino
Mal wieder ein Italiener, allerdings mit ausgefallener Karte. Als Vorspeise eine fantastische Entenleber in einer Baroloreduktion auf einem leicht süßlichen Maisbrot. Ich war sehr begeistert. Risotto danach war ok, aber nicht so herausragend. Wirt extrem freundlich und immer für eine Unterhaltung zu haben. Spendierte, weil ich etwas auf die Rechnung warten musste, ungefragt einen Grappa. 4 von 5.

U Bistro
Kleines Bistro unterhalb des Hotel „Le Meridien“. Leider direkt an der Strasse. Die Busse fahren im Zentimeterabstand vorbei. Aber: Kobe Beef Carpaccio, was sehr gut war. Danach eine kleine Pasta Gorgonzola. Die Karte ist sehr übersichtlich, die Qualität dafür aber sehr gut. 3.5 von 5.

Barracuda
Von allen Führer als „das“ Restaurant in Sliema/St.Julians genannt. Sehr gediegene Atmosphäre, bessere Kleidung wird erwartet. Ich hatte einheimische „Sea Prawn“ eine Muschelart. Sehr übersichtliche Portion, dazu waren ein Drittel der Muscheln noch geschlossen. Geschmacklich ok, aber hat mich nicht umgehauen. Als Hauptspeise ein Entrecote genommen, das eine Barolo/Port Reduktion haben sollte. Fleisch war sehr gut, etwas zu scharf angebraten, die Sosse war leider komplett geschmacklos. Ausnahmsweise eine Nachspeise genommen: Crepe Suzette mit Vanilleeis. Das war dann wieder sehr gut. So richtig umgehauen hat es mich aber am Ende nicht. Hatte doch mehr erwartet. 3 von 5.

Piccolo Padre
Im gleichen Gebäude wie das Barracuda, aber deutlich günstiger. Eher italienische Hausmannskost. Als Vorspeise Büffelmozarella mit Tomaten genommen, was ok war. Dummerweise war der bereit gestellte Aceto Balsamico widerlich sauer. Danach eine belanglose Pasta. Dazu kommt, dass der Laden extrem laut ist. Kann man hin gehen, muss man aber nicht. 2 von 5.

– Caras Bistro
Gehört zum Plaza Hotel. Erstaunlich gutes Café. Sehr leckere Kuchen und andere Sachen. Auch die Sandwich sind sehr gut. Gute Möglichkeit am Mittag oder Nachmittag etwas zu essen. Unbedingt die Ftira (Sandwich) mit Huhn und Chutney probieren. 3 von 5.

Bars oder Clubs habe ich nicht besucht. Ich habe nur einen Abstecher in einem dramatisch runtergekommenen Pub gemacht.

5. Getränke
Ist so eine Sache. Es gibt einheimische Weine, deren Qualität im „geht so“ Bereich angesiedelt ist. Ich hatte zwei gute und etliche schlechte Chardonnay. Ausländische Weine sind wegen eines Einfuhrzolls recht teuer. Ist ein wenig Roulette. Rotweine habe ich nicht probiert.

Das Bier wird vor Ort gebraut, heißt „Cisk“ und ist nicht sonderlich gut. Und das sage ich als Kölschtrinker. Bin dann auf Budweiser umgestiegen.

6. Transport
Mit den Bussen kommt auf Malta gut voran. Die altertümlichen Gefährte sind schon eine Schau für sich, ebenso die Busfahrer, denen die Busse meist gehören und die dann dementsprechend ausgestattet sind. Die Fahrten sind relativ günstig. Kurze Strecken kosten 47 Cent, längere 1,16 Euro. Die Tickets gelten nur pro Fahrt, wer viel fährt, sollte eine Wochenkarte nutzen. Im Moment gibt es einen zentralen Busterminal in Valetta, wo alle Busse starten und auf der Rückfahrt wieder enden. Der Terminal ist ein einziges Chaos, aber man findet sich zurecht. Soll aber demnächst einem neuen System weichen.

Taxis gibt es, aber die sind teuer. Wenn man nach Mitternacht unterwegs ist, braucht man die aber.

Malta ist jetzt nicht gerade eine Insel, auf der man wahnsinnig viel machen kann. Strand fällt aus, wegen ist nicht, es gibt meist nur Steinstrände. Die Buchten mit Sandstränden sind dann dementsprechend voll. Es gibt viele, viele, viele Kirchen zu sehen. Manche prächtig, manche langweilig. Das Museum für Archäologie ist nett, wird aber gerade (seit Jahren) umgebaut und man kann nur ins Erdgeschoss. Die zu sehenden Tempelanlagen ist schon sehenswert. Anders gesagt: wer sich nicht für Geschichte, vor allem prähistorische oder Kirchen interessiert, wird sich etwas langweilen. Oder auch sehr. Eine Woche reicht für Malta völlig aus.

Malta

Tag 1
# Ich bin schon ein Fuchs. Das dachte ich jedenfalls. Denn wer fliegt schon am Pfingstsonntag in den Urlaub? Um kurz nach 10? Offenbar viele, Tegel ist brechend voll und vor dem Check In von Air Malta stehen schon etliche Leute. Das Flugzeug ist komplett ausgebucht. Und offenbar sind Malteser alle winzig klein. Der Sitzabstand nach vorne ist nicht existent. Wenn ich zwei Zeitungen in der Fach unten reinstecke, kann ich mich schon nicht mehr bewegen. Hühner in Legebatterien haben deutlich mehr Platz. Dafür Fensterplatz und eine schöne Aussicht auf die Alpen.

# Auf Malta herrscht Linksverkehr, über die Zahl der überfahrenen Touristen schweigen sich die sonst so gerne mit Ziffern um sich rumwerfenden Reiseführer aus. Ich habe aber keine Lust in der geheimen Statistik aufzutauchen, also hämmere ich mir laufend „Stehen bleiben, rechts schauen“ ein. Klappt fast immer, aber offenbar sind die maltesischen Autofahrer wirr auf der Strasse herum irrende Menschen gewohnt.

# Nebenbei versuche ich mein Mobilfunktelefon ins Netz zu bringen. Es weigert sich standhaft eine Datenverbindung aufzubauen. Kann daran liegen, dass O2 hier nicht existent ist und man zu Vodafone geroutet wird. Das steinalte N70, das ich sicherheitshalber mal mitgenommen habe und das mit Vodafone läuft, funktioniert dagegen tadellos. Sensationell auch der Preis fürs Datenroaming, der mir per SMS mitgeteilt wird:

…zahlen Sie 0.50 Euro plus 0.10 Euro pro 50KB…“

# Abendessen. Mir gegenüber sitzen zwei deutsche Frauen, die Cocktails mit Schirmchen trinken und winzige kleine Handtaschen mit sich führen. Sie sehen ein wenig aus wie Krankenschwestern und reden über die „Clique“. Die dunkelhaarige redet und gestikuliert, die Blonde nickt angestrengt und sagt ganz oft „Ja“ und „Genau“. Die Dunkle sagt am Satzende oft „Weisste“ und streicht sich dabei energisch eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Weisste“ – wusch, Strähne weg. Das Essen dauert, ich spiele mit dem Handy und suche offene WLAN Netze. Überraschenderweise werde ich fündig, das Restaurant hat ein komplett offenes WLAN. Vielleicht eine Nebeneinnahmequelle für WLAN Sniffing. Mir egal, ich kann twittern.

Tag 2
# Ohne Frühstück mache ich mich auf den Weg Richtung Valetta. Um dahin zu kommen, muss man entweder den Bus nehmen, oder eine Fähre. Die entpuppt sich als quietsch-türkisch angemaltes Schiff auf dem mit großen blauen Buchstaben Löwenbräu Werbung macht. Die Fahrt über die Bucht dauert 5 Minuten und kostet 87 Cent.

# Setze mich in eins der Touristencafés und werde sofort mit drei mittelalten schwäbischen Hausfrauen bestraft, die sich unentwegt gegenseitig versichern, wie schrecklich alles im grundegenommen ist. „Die Plastikstühle sehen ja schon sehr alt aus“. „Die Karte ist aber nicht sehr reichhaltig.“ „Das Mädchen ist aber nicht aufmerksam.“ Warum fahren so Leute weg?

# Ich mache einen Abstecher ins Archäologische Musuem. Mir sind die Schlangen vorm Palast und der Kathedrale zu lang und außerdem interessiere ich mich gerade sowieso eher die frühgeschichtliche Phase der Insel. Das Museum hat vor allem Artefakte aus der sehr frühen Zeit (5000 bis 3000 v.C.) und die bestehen entweder aus den üblichen Tonscherben oder, und, das ist etwas überraschend, aus Figuren von übergewichtigen Frauen mit riesigen Brüsten. Gut, das gibt es öfter aus der Zeit, aber die Menge der ausgestellten Figuren ist dann doch erstaunlich. Vermute, der Verantwortliche hat entweder einen gewissen Fetisch, oder weiß, was das in prähistorischer Geschichte vielleicht nicht immer so versierte Publikum interessiert.

# Am Abend schlechtestes Essen seit Ewigkeiten. Aus Interesse ein Restaurant gegenüber des Hotels ausprobiert. Eigentlich schon beim Blick auf die Karte bereut, aber der Ausblick von der Terrasse war schön. Die Bruschetta ist hart wie Stein und kann nur gegessen werden, nachdem ich sie in Olivenöl ertränkt habe. Die Pasta ist hart, die Sosse ein totgekochtes Sammelsurrium aus nicht erkennbaren Zutaten. Eigentlich sollen Teile von Tintenfischen drin sein, sehe aber zunächst nichts. Später entdecke ich auf dem Boden einen kompletten (!) plattgedrückten (!) Minitintenfisch. Er tut mir außerordentlich leid.

# Rauche heimlich im Zimmer aus dem Badezimmerfenster raus. Fühle mich wie im Landschulheim.

Tag 3
# Unruhige Nacht. Die Verantwortlichen dafür heissen „Stechmücke“ und „Anti-Brumm“. Die Mücke summte sich unangenehm ins Ohr, aber der gemeine Deutsche (Ich) hatte vorgesorgt und sich in der Apotheke ein Mückenabwehzeug namens „Anti-Brumm“ besorgt. Damit sprühe ich mich grossflächig ein und zeige der Mücke den Mittelfinger. In der Tat – das Vieh lässt mich in Ruhe. Schlafen kann ich allerdings trotzdem nicht, denn das Zeug stinkt infernalisch und beisst unangenehm in der Nase. Gesund kann das nicht sein, denke ich. Währenddessen sitzt die Mücke geduldig in einer anderen Ecke des Zimmers und wartet. Ich denke „Wollnwa doch mal sehen“ und versuche eine Position einzunehmen, in der die Dämpfe meine Nase nicht komplett zerstören. Nach zwei Stunden gebe ich auf und dusche. Am nächsten Morgen hat die Mücke vor lauter Hohn all die Stellen zerstochen, an denen vorher das Zeug klebte. Am Nachmittag stirbt sie unter dem Buch „Auf der Spur des Bösen – Ein Profiler berichtet“. Na, wer lacht jetzt?

Tag 4
# Hafenrundfahrt durch die ganzen Häfen von Valetta. Das angenehmste ist das auf dem Wasser sein, der Rest eher langweilig.

# Auf dem Weg zu Fuß zurück zum Hotel starte ich einen leisen und verzweifelten Kampf mit meiner Unterhose. Die ist neu und nicht nur sie, auch die sechs weiteren im Hotel stammen aus der gleichen Fabrikation. Dummerweise rutscht sie nicht nur, sie rollt ihre Nahtstellen zusammen und reibt an den Stellen, die irgendwie doof sind. Also die Stellen an sich nicht, aber die Unterhose, genau da. Wenn ich weiter so viel zu Fuß gehen möchte, wird das mit den Dingern nicht gehen. Oder ich besorge mir Vaseline, was jetzt, behaupte ich mal, auch keine schicke Lösung ist. Neue müssen her, aber wo kauft man denn hier Unterwäsche? Ich habe weder einen H&M noch sonst was gesehen. Die Reiseführer gehen alle davon aus, dass man seine Unterhosen vorher sorgfältig geprüft hat und verweigern die Auskunft. Was tun? Einen vertrauenswert aussehenden Malteser fragen, wo der seine Unterhosen so kauft? Vielleicht fahren die ja rüber nach Sizilien um sich Wäsche zu kaufen. Vielleicht tragen sie auch keine Unterhosen, wer weiß das schon (der Reisefüher jedenfalls nicht). Ich entdecke einen Laden für Frauenunterwäsche und frage einfach, wo es so etwas ähnliches für Männer gibt. Die resolute Dame mit Fönfrisur zuckt nicht mal mit der Augenbraue und meint nur „100 Meter, rechts.“ 10 Minuten später sind mein Urlaub und mein Unterleib gerettet.

Tag 5
# Mit dem Bus nach Mdina. In ihrer Hübschheit erstarrte, mittelalterliche Stadt mitten auf der Insel. Kirche angesehen (was sonst). Als ich wieder aus selbiger trete, hat sich der Ort komplett verändert. Eben war alles verschlafen und ruhig, jetzt strömen (nicht nur gefühlt, sondern wirklich) tausende Menschen durch die Stadt. Ich frage einen Wächter, wo die denn alle plötzlich herkommen und er sagt nur „Kreuzfahrtschiff“. Malta wird regelmäßig von großen Schiffen angesteuert. Morgens rein, dann werden die Passagiere den ganzen Tag mit einer Hundertschaft Bussen über die Insel gekarrt. Mdina war vorher schon eher langweilig, jetzt ist es unerträglich. Ich flüchte ins Naturkundemuseum. Warum Mdina ein solches Ding hat, entzieht sich meiner Kenntnis, denn so wirklich Natur drumherum gibt es ja nun auch nicht. Zu sehen sind hunderte von präparierten Vögeln, neben denen nicht nur der Name steht, sondern auch ob sie oft oder nur selten auf der Insel vorbei schauen. Bei einigen steht: „Früher oft, heute eher selten.“ Das ist etwas makaber, denn Malta ist bis heute dafür bekannt, dass die Einwohner gerne Vögel abschiessen. Da die Viecher auf ihrem Weg von/nach Europa hier Halt machen müssen, kann man alles abknallen, was nicht schnell genug wieder weg ist. Verboten ist es zwar, aber das hilft ja eher selten. Das es den Vögeln irgendwann zu blöd wurde und sie jetzt einen großen Bogen um Malta machen wundert also niemanden so richtig.

Tag 6
# Nach einer wie üblich beschissenen Nacht (Bett, Mücke, Klimanlage) um halb neun aufgestanden. Captain Morgan höchstpersönlich will mich um kurz vor 10 abholen um mit mir einmal rund um die Insel zu fahren! Gerädert zum Frühstück, zum ersten Mal überhaupt, und erkenne, dass ich bisher nichts, aber auch gar nichts verpasst habe. Ich verzichte dankend auf in Öl schwimmenden, labbrigen Bacon, weißliches Rührei usw. Es sollte nicht die einzige Enttäuschung blieben am Vormittag.

Statt Captain Morgan höchstpersönlich holt mich irgendein Mann ab und quetscht mich einen schon vollen Minibus. Am Hafen empfängt mich eine Dame, die offenbar heute morgen vergessen hat ihre Hose anzuziehen. Oder Captain Morgan zwingt seine weiblichen Angestellten dazu Shorts zu tragen, die knapp über dem Hüftknochen aufhören. Während ich über ihre Hosenlosigkeit nachdenke, erklärt sie mir, dass man heute leider keine richtige Inselrundfahrt machen kann. Der Wind sei so schlimm, der Kapitän habe beschlossen die Rückseite der Insel, wo der Wind noch schlimmer sei, nicht anzufahren. Ich stehe leicht schwitzend bei 25 Grad um 10 Uhr morgens in der Windstille und bin leicht verärgert. Zum einen ist es eine halbe Rundfahrt zum Preis von einer Ganzen, zum anderen ist es genau die Rückseite der Insel nebst der vielen Buchten und Cliffs, die mich interessiert. Eine andere Dame, diesmal mit Hose, so streng ist er also nicht, dieser Captain Morgan, offeriert mir ob meines säuerlichen Gesichts, dass ich die Rundfahrt verschieben könne. Sie gibt mir noch den Tipp es nicht am Wochenende zu versuchen, da sei Regen und Sturm angesagt. Also verschiebe ich auf Dienstag, meinen letzten Urlaubstag.

# Neues Zimmer. Diesmal mit Blick auf die Bucht und Balkon. Endlich nicht mehr aus dem Fenster raus rauchen.

Tag 7
# Mal wieder Busroulette gespielt. Zwar haben die meisten Busse eine Route, die sie abklappern, aber das heißt noch lange nicht, dass der Fahrer dazu Lust hat. In der vergangenen Woche habe ich erlebt, dass Fahrer Abkürzungen genommen haben, einfach an Haltestellen vorbei gefahren sind, wenn zu viele Leute davor standen oder nur dann anhielten, wenn man es ihnen deutlich sagte. Ich habe allerdings auch welche erlebt, die für Touristen einen Umweg gefahren sind, damit die zu ihrer Behausung kamen und solche, die die Stationen auch angesagt haben. Mein Roulette führte mich nach Qawra, weiter oben im Nordosten der Insel. Der Grund: hier soll es ein Museum für historische Fahrzeuge geben.

Der Bus spuckt mich in der Vormittagshitze von Qawra aus und ich weiß jetzt, wo die Briten auf der Insel Urlaub machen. Gegenüber der Bushaltestelle gibt es fünf Pubs, in denen Briten sitzen, die britische Fussballtrikots tragen und britisches Bier trinken, während Wiederholungen britischer Premier League Spiele laufen. Und hier soll ein Museum sein?

Tatsächlich versteckt es sich um die Ecke hinter weiteren 10 Pubs im einem Neubau und liegt mehr oder weniger in einem Keller. Die Sammlung stammt von einem Privatmann, der a) Geschmack hat und b) das passende Kleingeld dazu. Die ausgestellten Wagen sind nicht nicht so wahnsinnig selten (sieht man mal von einem NSU Cabrio und verschiedene Sunbeam ab), aber sehr hübsch und mit viel Liebe zum Detail präsentiert.

# Abends im ältesten Pup von Malta, dem „City of London“. So lange man nicht rein geht, oder die Toilette benutzen muss ist es auch ok. Der Laden ist in einem bedauernswerten Zustand, die Gästen passen sich an.

Tag 8
# Regen. Schlafen. Lesen. Essen.

Tag 9
# Langer, langer Spaziergang durch Sliema und St. Julians. Man kann wirklich nicht behaupten, dass Malta, oder zumindest diese Orte „schön“ seine. Nicht hässlich, aber auch nicht wirklich schön. Ich laufe kreuz und quer, aber schöner wird es nicht. Stattdessen: lange, leere Strassen mit engen Bürgersteigen, selten mal ein Platz, kaum Cafés oder Restaurants. Die konzentrieren sich alle auf die Touristenecken. Hatte ja gehofft, ein Restaurant abseits der Touri-Ecke zu finden, in der ich untergebracht bin, aber ich bleibe glücklos.

# Spätes Mittagessen. Das ist auf Malta sehr einfach: man ißt ein Sandwich. Eintweder ein Baguette, oder ein Toast, oder ein Ciabatta oder ein Ftira. Letzteres ist ein relativ salzloses maltesisches Fladenbrot. Beim Belag hat man wenig Auswahl: Schinken/Käse/Tomaten. Salami/Käse/Tomaten. Ei mit Mayonaise. Club Sandwich. Ich verzichte aus naheliegenden Gründen auf die selbstmörderische Kombination Ei/Mayo bei knapp 28 Grad im Schatten.

# Abend: Balkon, Buch Aussicht.

Tag 10
# Zweiter Anlauf mit Captain Morgan ins Geschäft zu kommen. Wieder gescheitert, denn der Wind hat zugelegt. Stattdessen spontane Inselrundfahrt mit dem Bus. Ein Doppeldeckerbus, dessen Dach fehlt. Man kann also oben in der prallen Sonne sitzen. Und ich denk noch: „Oh, da muss man aber aufpassen, wegen Sonnenbrand“. Schmiere mich großzügig ein und vergesse das Gesicht.

# Der Bus hält hier und da, ist eine „Hop on, hop off“ Sache. Mein einziges Ziel sind die Tempelanlagen von Hagar Quim. Trümmer sehen, halt. Malta hat für so eine kleine Insel einiges an Trümmern zu bieten. Da man allerdings erst seit knapp 200 Jahren auch darauf achtet, ist nicht alles so vorhanden, wie es mal war. Vielen liegt wohl unter den mehr oder weniger legal gebauten Häusern. Ein Ausflug lohnt sich aber durchaus. Zum einen sieht man etwas mehr von der Insel, zum anderen sind die megalithische Tempelanlagen knapp 4500 Jahre alt.

#Abends sitze ich auf dem Balkon, kühle mein Gesicht mit allen Cremes, derer ich habhaft werden kann und trinke Bier.

Zusammengefasst: War nett, dieses Malta. Nicht spannend, nicht unmwerfend, aber nett und genau richtig, für ein paar Tage Erholung. Ich hatte sehr kurzfristig gebucht, und wollte eigentlich nicht mehr, als mich entspannen, ein wenig die Insel kennenlernen und ansonsten nichts tun. Das hat hervorragend geklappt.

Jede Menge Bilder gibt es hier (mit Katzen Content!)

Eine zweites Posting mit Restaurants, Tipps, Links usw. folgt noch.

Gelesen:
Axel Petermann – Auf der Spur des Bösen
Volker Kutscher – Der stumme Tod
Thomas Noguchi – Der Coroner (gibts nicht mehr, Ramschware)
Gregor Schiemann – Werner Heisenberg
Clive Cussler – Dragon

Best of Twitter – Mai

Wegen der Facebook Sache eins drunter: Ich war 14 Tage im Urlaub und hab heute noch mal nach gehakt. Und ja, ein Urlaubsdingsbericht folgt auch.

Wondergirl
Eigentlich ist so ein verkaufsoffener Sonntag gar nicht so schlimm. Man braucht nur etwas Geduld und eine Axt.

katjaberlin
solange bono noch kein benefizkonzert für griechenland angekündigt hat, kann es ja wohl so schlimm nicht sein.

Amaot
Grandioser Tagesstart: Ich kam, sah…und dann habe ich mich hingesetzt, eine geraucht und gedacht, nur Zusehen ist ja auch ganz schön

marcelweiss
Berliner kennen 200 Wörter für Prokrastination.

kcpr
Ich versuche ja wirklich unvoreingenommen an die Sache zu gehen, aber halb Sieben ist doch so ähnlich wie Hitler.

wblau
Gibt es das neue Leistungsschutzrecht eigentlich schon als iPad-App? (natürlich nur 4pay)

Vergraemer
Damals,als Shampoo plötzlich auch Conditioner war–da hätte jemand einschreiten sollen.Jetzt sitzen wir da mit dem ganzen Multifunktionskack

bartmeise
Die Art, wie viele Leute den Rechtschreibregeln folgen, läßt ahnen, daß sie auch andere Willkürsysteme leidenschaftlich unterstützen würden.

hormonlotto
bei welcher rtl-hotline kann man eigentlich ein codewort in den hörer brüllen? ich meine: was für sm gilt, muß auch hier gelten. #sg

HappySchnitzel
Es wohnen mindestens zwei Seelen in meiner Brust. Manni aus Gelsenkirchen hat einen Vokuhila und Dörte schläft schon.

fraufeli
Wesentliche Anteile meines Lebens drehen sich um die Frage: „Was ist das denn jetzt schon wieder ?!“

muserine
Toll, wie die meisten Männer es schaffen, ihre Unterhosen richtig herum anzuziehen, obwohl sie keine Schleifchen an der Vorderseite haben!

n303n
Wenn ich Joghurt mit Bakterienkulturen will, ess ich ihn doch vom Boden

i_need_coffee
pfandflaschenautomat beschwert sich über ein „deformiertes objekt“, obwohl die flasche okay ist. nehme das persönlich & fange an zu weinen

Shrip
Kein Verkehr über ungeschütztes WLAN, Leute! Denkt dran.