Month: Februar 2010

Haben sich Blogs verändert?

So aus dem Augenwinkel in meinen RSS-Feed mit bekommen, dass mal wieder die Diskussion im Gange ist, ob das Bloggen nun endgültig tot sei. Dass die deutsche Blogszene ja nur noch wenig bringt, dass die Zugriffszahlen an allen Fronten stagnieren oder gar sinken. Dass es zu wenig einflussreiche Blogs gibt, die den Medien das Leben schwer machen oder sie ablösen. Das überhaupt weniger gebloggt wird. Dass das Abendland untergeht.

Mit einem Blick auf mein eigenes Blog könnte ich sagen: „Oh, stimmt wohl.“ Ich schreibe hier deutlich weniger als zu früheren Zeiten. Statt zwei Updates pro Tag gibt es im Schnitt nur noch eins die Woche. Manchmal etwas häufiger, wenn es die Zeit zulässt. Und das sehe ich auch bei einigen anderen Blogs, die ich teilweise seit Jahren verfolge. Wer keine Mitarbeiter in seinem Blog hat, der postet seltener bis gar nicht mehr.

Ich empfinde das aber persönlich als eine völlig natürliche, dem Netz angemessene Entwicklung. Ich blogge seit 2001, und als ich damals angefangen habe, war es völlig normal, dass man höchstens ein- oder zweimal die Woche gebloggt hat. Als sich aus dem privaten vor sich hinschreiben eine Art soziales Netz entwickelte, sah die Sache dann kurzzeitig anders aus. Bloggen war plötzlich nicht nur eine Art Seelenspiegel sondern etablierte sich schnell als Nachrichtenträger für diverse Dinge. Politik, Netznachrichten, eigene Updates aus dem Leben. Da kam einiges zusammen über das man schreiben konnte und wollte. Und weil es die einzige Kommunikationsverbindung war, wurde sie dementsprechend genutzt.

Mittlerweile gibt es Twitter, Facebook, Buzz und diverse andere Plattformen. Aus den kleinen Blogs haben sich manchmal Magazine entwickelt, an denen mehrere Autoren mitarbeiten, manchmal hat man aus der Kernzelle des ersten Blogs weitere Seiten eröffnet. Die Kommunikation ist aufgesplittert, verteilt sich auf anderen Seiten und dann war ja da noch dieses real life, das ja auch mal Zeit verlangt.

Vieles, was man früher gebloggt hat, verbrät man heute bei Twitter oder Facebook. Das sehe ich an meiner Art der Kommunikation. Ich verteile Links per Twitter, You Tube und blip.fm bei Facebook. Und am Ende des Tages bleibt wenig übrig, dass man a) noch verarbeiten kann und b) hat erstaunlicher oft schon jemand anderes kluge Sätze geschrieben, da muss man sich nicht noch hinten dranhängen.

Die Gefahr, die ich für Blogs im Moment sehe, ist aber vor allem technischer Natur und liegt bei WordPress. So gut die Plattform auch ist, im Moment verpennt WP gleich mehrere Trends. Zum einen ist es die der Echtzeit-Kommunikation (Pubsubhubbub), zum anderen hat man keine Antwort auf die oft gestellte Frage, wie man seine gesamte Online-Kommunikation bündeln kann. Buzz ist der Versuch von Google, darauf eine Antwort zu geben, aber bisher ist die unbefriedigend ausgefallen.

Es ist ja nicht so, dass, nur weil ich weniger schreibe, auch weniger kommuniziere. Das Gegenteil ist bei mir und den meisten Usern der Fall. Nur bietet WP keine Antwort darauf, wenn ich meine Kommunikation zusammenfassen möchte. Mobiles Bloggen, also aus dem Zug oder der U-Bahn ist bei WP ein Krampf und geht vernünftig nur über Posterous. Facebook liefert nur eine miserable Einbindung per Widget. Das ist alles unschön und vor allem unpraktisch.

Die schnelle Kommunikation per Blogs wirkt veraltet, quasi die BBS der 80er oder Foren der 90er Jahre. Weil die Technik still steht, weil WordPress sinnlose Dinge wie eine Bildbearbeitung ins System bastelt, statt sich um eine Integration verschiedener Dienste zu kümmern. Das macht Blogs zum einen langsam, zum anderen zwingt es die User, andere Vernetzungsformen zu suchen.

Also – um die Frage aus der Überschrift aufzugreifen: Ja, Blogs haben sich verändert. Sie immer noch wichtig, weil sie eigene Kommunikation im Netz bündeln, weil sie mehr Raum bieten, und weil sie gerade für Medienschaffende das Rückgrat der eigenen Selbstdarstellung sind, aber sie spielen nicht mehr die Rolle, die Wichtigkeit, die sie früher hatten, als sie noch ohne Konkurrenz waren. Sie sind durchaus weiterhin eine Alternative zum Verlagsjournalismus, auch wenn die deutsche Blogszene sehr klein ist und bisher kaum eine Alternative zu etablierten Printpublikationen darstellt.

Ist das alles schlecht? Was die Einbindung der Echtzeit-Kommunikation angeht, ist es zumindest ärgerlich. Auf der anderen Seite hat es auch positive Seiten. Die Blogs, die ich lese (keine Ahnung wie viele das sind, ca. 150 Feeds sind es wohl) posten seltener, aber wenn sie machen, dann sind es meist ganz hervorragende Texte. Blogs haben in gewisser Weise, wieder zu ihren Wurzeln zurückgefunden. Man schreibt nicht mehr alles auf, dafür gibt es Linkschleudern wie Twitter, aber wenn man schreibt, dann sind es längere Texte. Gleichzeitig ist die Kampagnen-Fähigkeit der deutschen Blogs durchaus noch vorhanden und die Politisierung der Szene der letzten zwei Jahre zeigt auch durchaus viele interessante Ansätze, auch wenn sie sich bisher noch einem sehr eingeschränktem Segment bewegt. Aber die Verknüpfung von Netz- und Bürgerrechten, die in den meisten einflussreichen Blogs laufend thematisiert wird, ist zumindest ein spannender Aspekt.

Dennoch – es wird sich was tun müssen auf der technischen Seite der Blogs um die Kommunikation wieder etwas interessanter zu machen. Bisher sind Blogs in Installation, Handhabung und Pflege zu sperrig, zu kompliziert und zu langweilig und sie sind weit, weit weg von den Punkten, an denen im Netz im Moment die Kommunikation gebündelt wird.

Rettet die Welt!

Über rrhos Blog auf das folgende Video gestossen, dass ja so ziemlich alles hat, was man braucht, wenn man Aufmerksamkeit haben möchte: zwei Stars, böse Banken, viele Zahlen, eine augenscheinlich gute Idee und es fallen die Worte „Armut“ und „Hunger“.

Es geht um die Finanztransaktionssteuer, dahinter stecken mehrere internationale Organisationen. In Deutschland zusammengefasst unter Steuer gegen Armut. Ob das jetzt dann aber auch eine gute Idee ist? Das der deutsche Bankenverband da wenig begeistert scheint, ist nicht so überraschend. Aber ich bin ja fair & balanced und verlinke auch die Gegenseite.

Egal

Diese Woche war sehr entspannt, weil mir das meiste egal war.

Hegemann – egal. (Aus Gründen aber sehr gelacht)
Bushido – egal. Aber sowas von.
Westerwelle – egal, der erledigt sich gerade von selbst
Winter – egal. Mittlerweile.

Stattdessen habe ich endlich meine Pfannen aufgehangen und die Suche nach dem Esstisch voran getrieben. Gekocht habe ich und viel geredet. Shushi essen gewesen im Silberstein. Auf einem social media Dings war ich, und hab was gelernt. Danach mit lieben Menschen noch was getrunken. Nach 10 Jahren neue Boxen für den Rechner gekauft und damit nerve ich seit heute meine Nachbarn, weil ich alles noch mal neu hören muss, weil es ja jetzt besser klingt. Und all meine Blips und die von den Followern gleich auch noch mal gehört. Und heute kam das Buch, dass ich bei Anke Gröner (das oberste) entdeckt habe. Und das ist alles ganz und gar nicht egal, sondern sehr schön.

100 Bücher

Ah, Listen. Ideale Wochenendbeschäftigung, wenn man entspannt rum liegt. Frau Gröner und Frau Kaltmamsell haben damit angefangen, ich ziehe dann mal nach. Interessant an der Liste ist für mich, dass nicht ein einziges Buch dabei ist, dass mich wirklich geprägt, bzw. mein Denken auch verändert hat. Darüber muss ich auch mal Liste machen.

1. Der Herr der Ringe, J. R. R Tolkien
Mehrfach versucht. Als es mit der Taschenbuchausgabe nicht geklappt hat, sogar zur Gebundenen gegriffen, weil ich dachte, dass es vielleicht eine gehobene Ausstattung braucht, um sich da durch zu kämpfen. Wieder gescheitert. Muss allerdings dazu sagen, dass ich mit diesem ganzen Mythologie/Fantasy-Krempel sowieso nichts anfangen kann. Sprechende Bäume, Elfen, Zauberer. Die Verfilmung war dann ausreichend.

2. Die Bibel
Ja, ziemlich komplett durch gelesen. Zum einen, weil ich musste (katholische Grundschule, später auch mal Internat), zum anderen weil ich wissen wollte, über was man so schimpft.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
Mal im Urlaub versucht.

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
Wer nicht. Man wird ja schon als Kind damit traktiert. Außerdem hatte es sich mal als schick und bei der Paarungsbereitschaft als hilfreich erwiesen, wenn man ganze Passagen daraus zitieren kann. Seit Jahrzehnten unerlässlich, will man Singlebörsen klar stellen, dass man GANZ GANZ emotional sein kann, aber INTELLEKTUELL emotional. Hat es auch nicht verdient, das Buch.

6. Buddenbrooks, Thomas Mann
Obwohl es mich am Anfang unfassbar gelangweilt hat, bin ich dann doch nach und nach drin versunken. Ging mir aber mit fast allen Mann-Romanen so. Irgendwie hat es ja auch was von einer Soap-Opera. (Intrige! Tod! Unerfüllte Sehnsucht!)

7. Der Medicus, Noah Gordon
Mal von jemanden zum Geburtstag bekommen, mit der Begründung, ich würde doch Geschichte studieren, dass sei doch sicher spannend für mich. Man kann jemanden, der im dritten Semester ist, und noch an die reine Lehre glaubt, vermutlich nicht schlimmer beleidigen, als mit einem „historischen Roman“. Buch verschenkt, Bekannte nie mehr eingeladen.

8. Der Alchimist, Paulo Coelho
Vieles anderes von ihm gelesen, aber das nicht.

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling
Ist es das erste Buch? Ich kann die nicht auseinander halten. Mal versucht, es auch gar nicht für soooo schlecht befunden, aber irgendwann doch jedes Interesse verloren.

10. Die Päpstin, Donna W. Cross
Siehe „Der Medicus“.

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
Den Film gesehen. Schon das war ein großer Sprung über einen großen Schatten.

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
Klar, das letzte Mal vor 10 Jahren, oder so. Mein Abi-Thema war es auch, deswegen werde ich es wohl nie vergessen.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
Stimme 1: „Aaaaaahh, was für ein dämlicher Quatsch.“ Stimme 2: „Aber es ist…. schön.“ Ging das ganze Buch so. War anstrengend.

18. Der Name der Rose, Umberto Eco
Ja, ging aber nur einer Strategie. Tagelang immer wieder bei der seitenlangen Beschreibung irgendwelcher Intarsien irgendwelcher Tischbeine eingeschlafen. Dann festgestellt – wenn er ins zwanghafte Detail geht, einfach so lange nach vorne blättern, bis wieder einer redet. Klappt super, und man verpasst auch nix.

19. Illuminati, Dan Brown
Eigentlich siehe „Medicus“ aber man wird ja sanfter im Alter. Gegen Ende ging es mir auf die Nerven.

20. Effi Briest, Theodor Fontane
In der Schule. Fontane seit dem auch nicht angerührt.

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann
Ganz groß. Eines dieser Bücher, die man in jedem Lebensjahrzehnt einmal lesen sollte, weil sie einem alle 10 Jahre etwas neues sagen. Wo ich gerade vor mich hin huste, könnte es ich es ja mal wieder auspacken.

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse
Aber sicher. Pflichtlektüre in den 80er. Ohne Hesse Buch kam man damals in kein Café rein. Quasi wie heute der Laptop fürs Oberholz. Wer öffentlich zugab, dass er Hesse nicht gelesen hatte, wurde behandelt wie ein Schwerkranker. Später bekam man die Bücher dann über den Tisch geschoben, dabei dieser leicht mitleidige Blick. Eine sagte mir mal tatsächlich: „Ach, ich beneide dich so, dass Hesse komplett neu entdecken kannst. Das ist so ein tolles Gefühl, dass hätte ich auch gerne mal wieder.“ Leider hat Hesse für mich und den Rest meines Lebens diesen 80er/Patschuli/Marillion Touch, der mich brechen lässt, wenn ich nur daran denke.

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

Nach der Hälfte oder so gescheitert.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
Irgendwie mag ich Lenz. Es gibt so Phasen in meinem Leben, da lese ich ihn gerne. Und dann wieder welche, in denen sagt er mir überhaupt nichts. Aber dennoch – etwas zu Unrecht, dass viele ihn nicht gelesen haben. Er hat eine klare Sprache, die mir gefällt.

32. Die Glut, Sándor Márai
Sehr schönes Buch, gerne gelesen. Allerdings ist seine Autobiografie „Bekenntnisse eines Bürgers“ noch besser, wie ich finde.

33. Homo faber, Max Frisch
Schullektüre.

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
Total begeistert angefangen, dann eingeschlafen.

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
Siehe Hesse.

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

Geschenkt bekommen. Weil mich doch mal für Philosophie interessiert habe. Dummerweise kann man Familie nur schlecht entfollowen. Nach 70 Seiten weg gelegt.

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
Selbstverständlich. Eine ganze Zeit lang war es total angesagt, halbe Passagen zu zitieren oder schon beim Namen „Marvin“ in haltloses Gekicher auszubrechen. So wie bei den Leuten die nur schlecht über den Film „Leben des Brian“ gekommen sind, und zwanghaft „Jehova“ sagen müssen. Natürlich alle Teile gelesen, meine aber immer noch, dass er nach dem dritten Teil wirklich hätte aufhören sollen.

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
Erst den Film gesehen, dann das Buch gelesen und noch beeindruckter gewesen.

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass
Ich fand den Film ja schon anstrengend. Aber irgendjemand meinte, ich müsse das das Buch lesen, das sei viel besser. Das kann ich nicht bestätigen. Wie ich Grass überhaupt irgendwie überbewertet finde. Als er sein Buch „Im Krebsgang“ raus gebracht hat, dachte ich nur „Endlich nennt er mal ein Buch so, wie ich mich fühle, wenn ich es lese.“

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
Betroffensheitpflichtlektüre wäre ein wenig sehr gemein. Die Schilderungen der Grabenkämpfe des ersten Weltkrieg sind schon sehr bedrückend.

50. Der Schwarm, Frank Schätzing
Beim Lesen immer „Klugscheisser“ gedacht.

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende
Erst das Hörspiel, dann das Buch.

54. Jahrestage, Uwe Johnson
Puuuuuuuuuuuhhhhhhhh.

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, J.D. Salinger
Nie gelesen. Erstaunlich.

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
Alles gelesen, auch wenn mir Annika und Dings immer auf die Nerven gingen.

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell
Mankell sagt mir überhaupt nichts. Ich mag auch eher Krimis, die…hmmm… schmutziger sind.

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
Sehr gerne sogar. Viel gelacht.

66. Krieg und Frieden, Leo Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank
Schullektüre.

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
Langweilig. Was interessieren mich die Mittelklasseprobleme von Mittelklassemenschen?

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
Schönes, kleines Buch, dass man an einem Tag weglesen kann.

79. Winnetou, Karl May
Karl May gehörte im Haus meiner Eltern zur Grundausstattung. Ich hab die Bücher gelesen, die mein Vater schon gelesen hatte. Muss aber sagen, dass mir Winnetou immer etwas auf die Nerven ging, während mein Herz und die Abenteuerlust doch eher am Buch „Durchs wilde Kurdistan“ hingen, weil: Wild! Kurdistan! Das war ja nicht gerade um die Ecke, sondern geheimnisvoll und im Gegensatz zu Amerika konnte man sich auch vorstellen, dass die noch immer so leben. Fantasie ist halt doch schöner, wenn sie noch nicht durch TV/Kinobilder beeinflusst ist.

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwel
Auch noch 1984 das erste Mal gelesen. Wir dachten ja damals in den 80ern, dass wenn ein Überwachungsstaat wieder kommt, er so aussehen würde, wie in der DDR. Was waren wir naiv.

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
Ja, das ist jetzt ein wenig peinlich, aber ich kannte die Autorin um drei Ecken, also habe ich es auch gelesen.

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
Ich mag Simmel. Nicht alles, was er geschrieben hat, aber gerade Buch hat was. Sicher kein Weltliteraturmensch, aber hat solide, unterhaltsame Bücher geschrieben. Mir ging bei vielen nur der moralische Zeigefinger auf die Nerven.

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig
In der Schule mit gequält worden.

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
Nach der Hälfte aufgegeben. Ich finde Kempowski unfassbar langweilig.

95. Anna Karenina, Leo Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
Eines dieser Klassiker der Abenteuer-Romane, die man wirklich unbedingt gelesen habe sollte. Wie die „Schatzinsel“ von Stevenson.

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Best of Twitter Januar 2010

Da ich vermutlich am Ende des Jahres nicht wieder ein ganzes Jahr meiner Twitter-Favoriten durchwühlen möchte, lege ich die hier jetzt mal monatlich ab.

saumselig
Füße kalt, Heizung plätschert, Toilette kaputt und das alles im Tarifkreis West. Dafür saß ich 89 nicht vorm Fernseher.

numberfivealive
„Ob ich dich liebe, oder ob mir nur kalt war, sag ich dir im Frühling.“

katjaberlin
die größte pornolüge ist weder die willigkeit der damen noch die standhaftigkeit der männer als vielmehr die attraktivität von handwerkern.

kcpr
Mein Gehirn hat sich irgendwann gedacht »Mit dem Penner will ich nichts mehr zu tun haben« und macht seitdem sein eigenes Ding.

gebenedeite
Sind so kleine Hirne, kann man nicht mit denken.

Vergraemer
Bevor ich in den Kinderwagen nieste, habe ich aber noch „Süßes Kind“ gesagt

AF_Blog
Klar habe ich Wein mitgebracht. Da ist welcher in mir drin, keine Frage.