Month: Oktober 2009

Der hat abgeschrieben, die Sau!

Da hat also jetzt eine Journalistin einen Blogger kurzzeitig abgemahnt (und sofort einkassiert, nach dem der Fehler klar wurde), weil bei ihm ein Zeilen aus einem Text zu lesen sind. Passiert ist es, weil Frau Schweitzer eine Firma beauftragt hat, die mal schauen sollte, wo denn so überall Texte von ihr im Netz auftauchen, für die sie kein Geld erhalten hat. Offenbar, so zumindest ihre Einschätzung, ist der verlagsseitige Content-Klau sehr verbreitet. Sich dagegen zu wehren ist völlig richtig, vor allem wenn man keinen „Total Buy Out“ unterschrieben hat. Und eigentlich müsste man Frau Schweitzer dankbar sein, dass sie, nun ja, die Eier hat, sich so gegen die Verlage zu wehren. Ich würde gerne mal die Liste der angemahnten Firmen sehen.

Das sie sich in ihrem Text für machen Geschmack im Ton vergreift – geschenkt. Interessant ist eher die Einstellung, was das zitieren jedwegen Materials angeht. Ich zitiere mal aus ihrem Blogbeitrag:

Um aber schon mal einige Fragen zu beantworten, nein, das Zitierrecht greift hier nicht. Wenn Leute auf meine Artikel klicken, davon habe ich nicht viel, weil ich nicht nach Klicks bezahlt werde, sondern pauschal.

Da mag sie beim Originalartikel von nomnomnom in Sachen Zitatrecht nicht falsch liegen. Das Zitat ist schon sehr lang und nicht eingerahmt in eine eigene Berichterstattung. Aber da zeigt sich dann auch, wie groß der Graben zwischen dem klassischen Journalismus und dem Netz-Journalismus ist.

Kopiert man, auch nur auszugsweise, einen Text in ein Printmagazin, dann wäre das Diebstahl. Im Netz bedeutet eine solche Kopie aber eine Empfehlung. Frau Schweitzer schreibt, dass sie pauschal bezahlt wird, nicht nach Klicks. Das Problem ist aber, dass die Klicks von Leuten kommen, die ihren Text auszugsweise kopieren. Verlinkt keiner den Text mittels eines Zitats, liest ihn auch keiner. Sinken die Klickzahlen, sinkt auch das Honorar von Frau Schweitzer. Es funktioniert im Netz also teilweise anders, und Zitate sind quasi und um drei Ecken die Beschleuniger für mehr Einnahmen. Und dienen im Reputationsmanagement. Es gibt ja nicht wenige Autoren, die sich einen Namen erschrieben haben, weil sie oft zitiert und verlinkt wurden.

Frau Schweitzer hat den Fehler gemacht sich nicht die Abmahnungen vorher genau anzusehen, weil sie nicht damit gerechnet hatte, dass Blogs auch schon mal Texte zitieren. Und weil sie die Funktionsweise des Netzes nicht kennt. Zumindest der letzte Punkt sollte sich seit heute erledigt haben.

Die Freuden der Echt-Zeit

Paul Carr macht bei Techcrunch gewisse Sorgen über die Gefahren des Echt-Zeit-Webs.

Still, he had the measure of his fans: “remember,” he said “this is a secret gig, so shhhhhh, no writing about it on Facebook or Twitter.”

Somewhere across the room, a MySpace PR groaned, and threw herself off the VIP balcony.

Cuomo was joking of course – a ham-fisted attempt at a target reference – but there was a strange and tragic truth in his plea. I mean, what were we all doing? Filming and tweeting and checking in rather than just putting our phones away and enjoying the gig. Why does the world need two thousand photos of the same band on the same stage, all taken from a slightly different angle. That kind of 360 degree imagery might have been useful on the day Kennedy was shot – not least because it would have kept Oliver Stone quiet – but for a Weezer gig?

Es geht ihm aber nicht nur um die spaßige Seite des Web 3.0 (uuuuaaaah). Es ist sicher spannend, so wie Konstantin die Tage schrieb, dass sich Netz von einer Auslage, in die andere was rein stellen und wo es Stunden braucht, bis es bei Google auftaucht, hin zu einer Art Markt wird, auf dem jeder sein Angebot ausruft. Aber da liegt dann auch wiederum ein Problem begraben, das nicht nur dann zum tragen kommt, wenn ein paar Leute zufälligerweise einen Flugzeugabsturz mitbekommen und den Tod von Menschen live ins Netz per Twitter, Qik und Flickr stellen.

Auf die moralischen Implikationen will ich gar nicht eingehen. Die Frage ist da eher, wie wir mit unserem eigenen Leben umgehen. Ob und wie viel man preis gibt. Die Diskussion hatten wir schon mal in der Anfangszeit der Blogs, als man sich darüber Gedanken machte, in wie weit es erlaubt ist, das soziale Umfeld in seinen Einträgen auftauchen zu lassen. Aber mittlerweile hat sich die Situation geändert, denn der eigene Freundeskreis besteht nicht mehr skeptischen Lesern, sondern aus Menschen, die selber bei Twitter, Facebook usw. aktiv sind. Man ist nicht mehr der alleinige Beobachter, der ein oder zwei Tage nach einem Event, einer Party oder einem Konzert etwas schreibt. Oder anders ausgedrückt und um mal bei dem Bild von Paul Carr zu bleiben – es ist ganz schön voll geworden auf dem Beobachtungsbalkon.

Schafft das nun mehr Freiheiten? Bei einem Blogeintrag überlege ich mir, was ich schreibe, was ich preisgebe. Ich beobachte alleine, ich reflektiere, ich mache mir Gedanken. Echt-Zeit-Mitteilungen haue ich so raus. Schnell ein Foto von der Party, wo gerade jemand betrunken dieses oder jenes macht, schnell ein Tweet wer hier mit dem wem auf der Bank sitzt. Das sind alles scheinbar harmlose Dinge – und doch warnen Personalberater eindringlich davor, sich in solchen Situationen sehen zu lassen. Und dank Bing und Google kann der Personalchef dann demnächst auch noch bei Twitter und Facebook nachforschen, was andere Menschen so über einen schreiben. Man steht unter permanenter Beobachtung.

Das ist in etwa so, als würde man immer gefilmt werden. Man mag den Druck vergessen, der durch die Kamera ausgelöst wird, aber man vergisst nie so ganz, dass sie noch da ist. Man verändert sein Verhalten und bemüht sich keine Blöße zu zeigen. Wie oft habe ich in den letzten Monaten schon den Satz von Bekannten gehört „Das twitterst du aber nicht!“. Die Angst, das etwas im, nun auch durchsuchbaren, Echt-Zeit-Web landet, was man nicht mehr raus bekommt, ist größer als man denkt. Auch wenn man selbst nicht mal die Idee kommen würde, etwas zu twittern. Das Wort „Reputationsmanagement“ wird im Echt-Zeit-Web wichtiger, als man denkt. Sorgt das also dafür, dass das neue Web dafür sorgt, dass man sich unfreier fühlt, weil Schwäche in der Gesellschaft immer noch nicht gerne gesehen werde? Oder wird es sich durchsetzen, dass genau das Gegenteil passiert? Das die gegenseitige Offenheit dafür sorgt, dass man sich nicht mehr verstellen muss? Darauf wird es wohl erst in ein paar Jahren eine Antwort geben.

Achtung: Angebot

Biete: Stunden- ja sogar tage,- wenn nicht wochenlangen Internet Spaß mit nicht enden wollenden Diskussionen, Vorwürfen, Hassmails, Drohungen, Verzweiflung, lustiges F5 drücken im Minutentakt und „Jetzt reichts“ Argumenten. Quasi ein Füllhorn an Material, um sich abreagieren, seine rhetorischen Fähigkeiten zu schulen, Intrigen zu spinnen – kurz gesagt: mal wieder richtig entspannen.

Voraussetzung: ein Computer, ein Internetanschluss, gewisse Forenerfahrung (gerne auch von Heise) und viel Zeit

Aufgabe: Anlage eines Wikipedia-Artikels über mich nebst mindestens zweitägiger Relevanz-Diskussion.

Lohn: Siehe „Biete“. Und zwei bis acht Bier.

Sarah Silverman, Hunger, der Papst und Pussy

Man muss sie doch irgendwie sehr lieb haben, die Frau Silverman.

Hans-Peter

Wundervolles Interview mit Harry Rowohlt in der taz

Das sind Maßstiefel, die habe ich mir von Steve Apeah aus Ghana bauen lassen, mit genopptem Fußbett. Die sehen aus wie ganz normale prollige Cowboystiefel von der Firma Hundertmark auf der Reeperbahn, sind aber orthopädische Maßanfertigungen, obwohl das niemand wissen darf. Dieter Faber, der mein Lieblingstonstudio leitet, sagte: „Was? Der ist aus Ghana? Steve ist aber ein ungewöhnlicher Name für einen Ghanaer.“ Und ich fragte: „Häh?“ Und er sagte, er habe neulich eine Soulgruppe aus dem Boden stampfen müssen. In Hamburg ist es ganz schwer, an Afroamerikaner zu kommen, da hat er Afroafrikaner genommen, die sind ein bisschen schwärzer im Gesicht. Wenn man ihnen sagt, was sie machen sollen, dann machen sie das besser als Afroamerikaner. Der Frontmann hieß Duah, und Dieter Faber sagte immer schön Duah zu ihm, bis der ihm steckte: „Du kannst mich auch beim Vornamen nennen.“ – „Ja, mach ich gern. Wie heißt du denn?“ Der Frontmann sagte: „Hans-Peter.“ Und der Bassist sagte: „Ich auch.“ Deshalb sagte Dieter Faber: „Steve ist aber ein ungewöhnlicher Name für einen Ghanaer.“

Paid Blödsinn

Ich sitze gerade an einem längeren Artikel über Paid Content, dieses Zombie-Ding, das alle paar Jahre aus seinem Grab schlurft und für glänzende Augen in Verlagshäuser sorgt. Gerade lese ich, dass DuMont für jedes Artikel 30 Cent haben will. Das klingt nicht nur viel, das ist es auch. Zumindest für den Käufer, wenn man bedenkt, dass eine ganze Zeitung gerade mal 2 Euro kostet.

Für den Autor ist es allerdings erbärmlich wenig. Im Schnitt wird online im Moment 2 Cent pro Zeichen für einen freien Autor gezahlt. Macht bei einem mittleren 7000 Zeichen Artikel gerade mal 140 Euro. Mal angenommen, man verkauft pro Werktag einen solchen Artikel, dann macht das im Monat 2800 Euro brutto. Steuer, KSK, Versicherungen, Vorsorge – am Ende bleibt ein 1000 für Miete und den Rest. Klingt schon nicht so dolle, und wer verkauft und schreibt schon 140.000 Zeichen Text im Monat? Wer schon mal 7000 Zeichen geschrieben hat, weiß, was das für eine Arbeit sein kann. Und von Recherche und die Kosten, die dadurch entstehen, ist an dieser Stelle nicht mal die Rede. Die Verlage können aber nicht mehr zahlen, weil sie per Online nichts einnehmen.

Das Problem, vor dem die Verlage stehen, ist kurz gefasst, dreierlei:

1. Zu wenig Ertrag durch Online-Werbung
Das haben sich die Verlage teilweise auch selber zuzuschreiben. Statt die Media-Agenturen mehr einzuspannen, lässt man sich die Preise diktieren und unterbietet sich auch noch gegenseitig.

2. Beliebige Inhalte
90% der Inhalte, die ich auf den großen und kleinen Verlagsportalen finde, ist austauschbar. Warum dafür zahlen?

3. Wie umgehe ich das Double Opt-In Verfahren?
Bezahlsystem müssen einfach sein, was auf Grund der geltende Gesetze nicht zu bewerkstelligen ist.

Punkte Eins und drei lass ich jetzt mal weg, sonst kann ich mir den langen Artikel für next247 sparen. Punkt Zwei ist aber wichtig. Denn ist klar, dass man kaum Geld für beliebige Agentur-Meldungen bekommen wird. Man muss hochwertigen Content schaffen, also das Zeug, das man so selten findet und was teuer in der Produktion ist. Ein guter Autor wird sich kaum mit 2 Cent pro Zeichen zufrieden geben wollen, ein gut recherchierte Geschichte kostet auch mehr, mal abgesehen davon, dass man dem kaufenden Leser in Sachen Bildern und Layout auch etwas anderes bieten sollte, wenn er schon dafür zahlt.

Es wäre ja einerseits durchaus zu begrüßen, wenn die Inhalte wieder besser werden würden, wenn Qualität und Schärfe in der Berichterstattung wieder zunehmen kann, weil man wirtschaftlich auf gesunden Füssen steht. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass man ausgerechnet den Content hinter verschlossene Türen stellen will, mit dem man gleichzeitig den eigenen Namen heraus polieren kann. Und dabei spielt es keine Rolle, ob das Schloss jetzt „Paid Content“ oder „E-Reader“ heißt. Wenn es keiner liest, hilft es nicht. Dazu kommt, dass man zufällige Leser, die per Suchmaschine kommen (und bei den SEO-optimierten Seiten sind das durchaus mehr als 50% des Traffics) mit einem Schloss vermutlich verliert.

Kurz gesagt (und wenig überraschend) ich halte nichts davon. Zumindest nicht auf diesem Weg. Es mag Nischen geben, die sich in Zukunft lohnen (E-Reader), aber das wird nicht so schnell die Kosten auffangen. Man hat versäumt, Online von Anfang an über vernünftige Werbepreise zu refinanzieren, außerdem hängt man vielen Erzeugnissen den Mühlstein um, andere, unrentable Bereiche eines Verlages zu finanzieren. Jetzt versucht man ein neues Spielfeld zu etablieren, wo man von Anfang die Preise anderes diktiert. Die Reaktion ist nachvollziehbar, aber nicht entschlossen genug. Es zeigt, dass immer noch das alte Kaufmannsdenken herrscht, in dem man für eine Leistung eine Forderung stellen kann. Open Source Businessmodelle haben in der Logik der Verlage scheinbar keinen Platz.

Es reicht!

Die Aktivitäten der Musikindustrie und Rechtevertreter zur Wahrung eines total überkommenen Geschäftsmodelles, haben langsam eine Phase erreicht haben, in der sie gefährlich werden. Gefährlich für die Bürger, gefährlich für die Künstler. Wenn ich lese, das man nun hofft, die neue Regierung solle

…das Urheberrecht und die damit im Zusammenhang stehenden anderen gesetzlichen Vorschriften der technischen Entwicklung so an(zu)passen und durch(zu)setzen, dass die angemessene wirtschaftliche Beteiligung der Urheber an der Nutzung ihrer kreativen Leistungen sichergestellt ist.

Und damit gemeint ist, dass man gerne auch so ein hübsches Hadopi-Gesetz mit der Three-Strikes-Lösung nebst eines wirtschaftlichen Ausgleichs hätte, dann muss ich sagen: Gehts noch?

Seit wann ist es eigentlich Usus, dass eine Industrie, die ihr Geld zum größten Teil damit verdient, dass sie Wegwerf-Produkte herstellt, in das Leben aller Bürger eines Staates eingreifen kann? Seit wann ist der Download eines Songs einen Eingriff ins Fernmeldewesen wert? Die Kappung des Netzanschlusses ist mittlerweile mehr als eine kleine Bestrafung, es ist ein Eingriff in die private Kommunikation. Hat man Raubkopierern in den 80er etwas das Telefon abgestellt?

Das Raubkopien ein Problem sind wird nicht bestritten. Wohl aber der Umfang des wirtschaftlichen Schadens, der entsteht. Mal abgesehen davon, dass die Industrie und die Rechteverwerter teilweise immer noch versuchen, ein altes Geschäftsmodell zu retten, und mal abgesehen davon, dass man seit 10 Jahren (!) die Zeit dazu gehabt hätte, ein eigenes Vertriebssystem für Musik im Netz auf den Markt zu bringen, ist es höchst umstritten, dass die von den Verbänden genannten Zahlen überhaupt so stimmen, weil sie diverse Faktoren ausser acht lassen. Und das ist nicht erst seit gestern bekannt.

Tatsächlich ist es aber wohl so, dass die Absatzprobleme der Industrie, wie in anderen Branchen auch, einem Zyklus unterliegen. Peter Tschmuck weißt in einem interessanten Blogeintrag draufhin, dass es schon früher massive, jahrelang anhaltende Gewinneinbrüche in der Industrie gegeben hat. Und zwar in den 70er Jahren. Dazu kommt, dass die Industrie nicht nur die Erneuerung der Vertriebswege verschlafen hat, sondern auch nicht mit den Single-Track Verkäufen klar kommt. Früher waren Singles Anwärmer für das Album, heute sind sie das, was überhaupt verkauft wird. Warum einen Sack Äpfel kaufen, wenn ich nur einen haben will?

Das Verschlafen von gleich zwei wichtigen Trends, die Dummheit, die eigenen Verkäufe zu analysieren, ist schon lächerlich genug, nun aber genau deswegen massiv in die Rechte einzelner Bürger eingreifen zu wollen, ist eine Unverschämtheit.

Die Verschäfungen des Urheberrechtes haben schon dafür gesorgt, dass die legale Privatkopie so gut wie verschwunden ist. Man hat es zu dem mit Rootkits versucht und seit neustem nutzt man die Abmahnkeule, wenn man auf Seiten verlinkt, die Mixtapes streamen.

Man muss den Interessenverbänden der Musikindustrie Einhalt gebieten. Es ist schon schlimm genug, dass man mittels Abmahnungen eine ganze Generation von Kunden kriminalisiert – der mit Sicherheit in den nächsten Monaten startende Versuch, auch ein Deutschland zu einer „Three-Strikes-Lösung“ zu kommen, ist vermutlich im Kern genauso gefährlich, wie das Zugangserschwernisgesetz der letzten Bundesregierung

Denn wenn eine privatwirtschaftliche Interessengruppe mittels einer Kanzlei das Gesetz in die Hand nimmt, kann man sich von der Unschuldsvermutung gleich verabschieden. Das ist ja heute schon beim Thema Abmahnungen so. Es kann wirklich nicht sein, dass eine vor sich hinsterbende Industrie in meinem Bürgerrechten rum fummeln darf, nur weil sie mich unter einen Generalverdacht stellt. Und es kann auch nicht sein, dass das Thema bisher (nach meinen Wissen) nicht einmal kritisch von einer dieser Dings aufgegriffen wurde, die immer sagen, sie würden „Qualitätsjournalismus“ betreiben.

Um es klar zu sagen: Ich möchte nicht, dass eine Firma auf Verdacht IP-Ranges scannt, Deep Packet Inspection macht und Provider ohne rechtsstaatliche Intervention und Überprüfung anweisen kann, eine Adresse heraus zu geben. Es ist bis heute völlig unklar, nach welchen Methoden illegale Downloads überhaupt aufegespürt werden. Nicht wenige behaupten, die Rechteinhaber würden sich eigener Seedingagenturen bedienen, was allerdings nie nachgewiesen wurde. Aber zutrauen würde man es ihnen ja, genauso, dass sie jede Rechtstaatlichkeit über den Haufen werfen, nur um das eigene Vertriebsmodell zu retten.