Ungeordnetes

Bookmarks vom 23.03.15 bis 31.03.15

Gesammelte Links:

Vom Fliegen

Ich fliege relativ viel durch die Weltgeschichte. Meistens mit Lufthansa, auf den Deutschland und Europastrecken zwangsweise oft mit Germanwings, ab und zu mit Air Berlin. Vor 20 Jahren hatte ich mal eine Phase, in der ich fürchterliche Flugangst hatte. Die legte sich, je öfter ich flog. Denn entgegen meiner irrationalen Ängste passierte ja nichts. Ein paar Turbulenzen, ein paar ruppige Landungen, ein paar Verspätungen wegen technischer Probleme. Und eine etwas unschöne Sache. Mittlerweile liebe ich das Fliegen. Auch wenn es Alltag geworden ist, fasziniert mich das Fliegen wie kaum etwas anderes. Die technische Leistung, eine 100 Tonnen schwere Alu-Röhre mit zwei Triebwerken in die Luft zu bringen, erstaunt mich jedes Mal. Und egal, wie oft ich im Leben schon geflogen bin, wenn ich einen Platz am Fenster habe, schaue ich die ersten und letzten Minuten eines Fluges aus jenem Fenster. Wenn sich die Erde entfernt, man abhebt, die Dinge da unten kleiner werden, wenn die Welt zur Miniatur wird und schließlich ganz verschwindet, wird man selber ein Stück leichter. Ich kann gut schlafen in Flugzeugen, selbst auf Kurzstrecken. Die Landung bringt einen wieder zurück, die Dinge werden wieder größer, der Alltag holt einen zurück.

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Ich mag Flughäfen. Nicht wegen ihrer Architektur oder der mittlerweile weit verbreiteten Unsitte, die Passagiere nach der Sicherheitsschleuse erst einmal durch einen Supermarkt zu jagen. Ich mag die Stimmung an Flughäfen. Die Menschen, die dort sind, haben meist einen Grund zur Freunde. Weil sie sich auf ihre Reise freuen, weil sie sich einen guten Geschäftsabschluss erhoffen. Oder weil sich freuen jemanden zu begrüßen. Ich fühle mich wohl unter den Reisenden, weil ich selber einer bin.

An Bord fühle ich in 99% aller Fälle wohl. Ich habe Respekt vor der Arbeit der Crew, egal ob Pilot oder Flugbegleiter/innen, egal ob Bodenmitarbeiter oder Wartungspersonal. Ich habe genug Fantasie zu wissen, dass ein kleiner Fehler bei nur einem Menschen in der langen Kette von Mitarbeitern zu fatalen Folgen führen kann. Als jemand, dessen Aufmerksamkeitsspanne eher nur so mittellang ist, erst recht. Ich bedanke mich, wenn ich von Bord gehe, weil ich weiß, dass mein Leben in der Hand dieser Menschen ist. Und weil ich weiß, dass die Flugbegleiter/innen einen harten und mittlerweile nicht mehr gut bezahlten Job ausüben.

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Ich weiß, dass das Fliegen nicht ohne Risiko ist. Und je häufiger man fliegt, desto größer sind die Chancen für… nun ja… einen Unfall. Einmal hatte ich so einen Moment, als eine Maschine beim Anflug nach Heathrow knapp 800 Meter über Grund die Nase so scharf nach unten senkte, dass in der ganzen Maschine Krempel durch die Gegend flog. Ein Scherwind, meinte der Pilot. Ich dachte „Oh“ und trank einen Gin im Flughafen. Aber ich habe mehr Ängste neben unsicheren Autofahrern ausgestanden, als im Flugzeug.

Wenn Flugzeuge abstürzten, dann passierte das woanders. In Afrika, Südamerika oder Asien. Nicht hier. Nicht in Europa. Und schon gar nicht bei einer der großen Airlines. Der Gedanke ist natürlich Quatsch. Egal ob Billigflieger oder Premium-Airline – die EU-Wartungsvorschriften gelten für alle. Und es sind meist die menschlichen Fehler, die für Probleme sorgen.

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Natürlich ist da auch etwas Verdrängung dabei. So sehr ich die technische Leistung eines Flugzeugs bewundere, ich weiß auch, dass es ein ganz kleines bisschen unnatürlich ist in einer unter Druck gesetzten Kabine in 12.000 Meter Höhe mit 850 km/h durch die Luft zu fliegen. Aber die Freude an diesem Kunststück der Ingenieure überwiegt die schlechten Gedanken.

Morgen steige ich wieder ein Flugzeug. Es geht, ausgerechnet, nach Nizza, danach, mit dem Auto, in die Richtung der Absturzstelle der Germanwings Maschine. Ich werde mit Lufthansa fliegen und wie so oft, werde ich beim Start aus dem Fenster schauen und mich sehr leicht und wohl fühlen. Aber meine Gedanken werden bei den Familien und Angehörigen sein, die jemanden beim Absturz des Fluges #4U9525 verloren haben.

Bookmarks vom 26.02.15 bis 22.03.15

Ups, das Postalicious Plugin weigert sich seit einiger Zeit die Updates mit den Bookmarks automatisch zu machen, daher die Lücke.

Gesammelte Links:

  • How Connected Cars Will Transform Industries – Let’s assume that 5 to 10 years from now a majority of vehicles on the road will be connected to the Internet. Information such as location, speed, fuel consumption, carbon output, mechanical wear and tear, music selection, distance from home, and various other data points are being captured. Let’s also assume that any mobile devices in use within the car is tied to the car’s unique identifier allowing us to predict the profile of people within the vehicle. Add to this data, location based information about everything that the cars pass including businesses, street signs, road conditions, weather, etc. and you have a gold mine of data just waiting to be utilized in ways never seen before.
  • The Ethics of Autonomous Cars — Atlantic Mobile – But there are important differences between humans and machines that could warrant a stricter test. For one thing, we’re reasonably confident that human drivers can exercise judgment in a wide range of dynamic situations that don’t appear in a standard 40-minute driving test; we presume they can act ethically and wisely. Autonomous cars are new technologies and won’t have that track record for quite some time.
  • How to Really Drive Across the U.S. Hitting Major Landmarks : Discovery News – Wenn ich groß bin und sehr viel Zeit und Geld habe!
  • ? Drunk Squirrel had too many crabapples – YouTube – Das ist sehr, sehr lustig. Prost.
  • Praxistipp: Größere SSD im MacBook Air 2011 | Mac & i – Sieht einfach aus. Angeblich. Am Ende hat man 35 Schrauben übrig, kennt man doch.
  • My Year Ripping Off the Web with the Daily Mail Online – Wie man Nachrichten erfindet, kopiert, umschreibt und seine Leser belügt. Am Beispiel der US-Ausgabe des "Daily Mail".
  • jungle-world.com – Archiv – 02/2015 – Thema – Rohstoff Sand. Über die Ökonomie des knapper werdenden Baumaterials – "Der Bauboom, den die Vereinigten Arabischen Emirate dem Öl verdanken, hat jedoch zur Folge, dass ein anderer Rohstoff importiert werden muss: Sand. Das klingt zuerst surreal. Ist Dubai nicht komplett auf Sand gebaut? Besteht die Arabische Halbinsel nicht ohnehin hauptsächlich aus Wüste? Sicher, Sand gibt es dort ohne Ende."

    Auch so eine Nebenökonomie von der man noch die gehört hat: Sand. Und ebenfalls ein Hort der gemeinen Kriminalität, denn Sand ist nicht gleich Sand und wird gerne geklaut. Weltweit existiert offenbar so etwas wie ein geheimer Sandhandel.

  • A different cluetrain – Charlie’s Diary – "Since the collapse of the USSR and the rise of post-Tiananmen China it has become glaringly obvious that capitalism does not require democracy. Or even benefit from it. Capitalism as a system may well work best in the absence of democracy."

    Charles Stross hat ein paar Axiome aufgestellt, die zusammenfassen, wie der Zustand der westlichen Welt gerade ist. Er leitet daraus ab, dass wir uns auf dem Weg eines bürokratischen Kapitalismus befinden, der sozial geprägte Demokratien zur Seite fegt und zu seiner Absicherung einen massiven Polizei- und Sicherheitsapparat aufbaut. Das interessante an seinen Thesen ist, dass er lose Enden zusammenknüpft.

Bookmarks vom 09.02.15 bis 25.02.15

Gesammelte Links:

  • Google bans ‚explicit‘ adult content from Blogger blogs | ZDNet – When Google forces its "unacceptable" Blogger blogs to go dark, it will break more of the Internet than you think. Countless links that have been accessible on Blogger since its inception in 1999 will be broken across the Internet.
  • +300 Awesome Free Things for Entrepreneurs and Startups — Startups, Wanderlust & Life Hacking — Medium – Ich lege das mal hier ab. Mit der Linksammlung kann man sich eine gesamte Arbeitswoche versauen.
  • Dümmer als die Polizei erlaubt | Gründerszene – "Die These seines neuen Buches ist, dass in einer modernen Organisation niemand mehr das Ganze im Blick hat. Jeder versteht nur noch einen winzigen Ausschnitt, ist Bestandteil eines zu schnell beschleunigten Schwarms und dadurch „teilblind“ geworden. Und diese „Teilblinden“ können das Gute oder Exzellente, das eine Firma zu Erfolgen führt, nicht mehr verstehen. Und deshalb scheitern viele Unternehmen oder sie können sich den Veränderungen nicht schnell genug anpassen. Aus intelligenten Individuen entsteht Schwarmdummheit"

    Ich mag das Wort "Schwarmdummheit" nicht, auch wenn ich weiß, was Dueck meint. Aber es signalisiert, dass ein Schwarm nicht klug denken kann, was so ja nun auch nicht stimmt. Er hat natürlich mit der Aussage Recht, dass in Unternehmen zu viel "cover your ass" Mentalität herrscht.

  • German model is ruinous for Germany, and deadly for Europe – Telegraph – Real pay has fallen back to the levels of the late 1990s. The legacy of Hartz IV is a lumpen-proletariat of 7.4m people on “mini-jobs”, part-time work that is tax-free up to €450. This flatters the jobless rate, but Germany has become a split society, more unequal than at any time in its modern history. A fifth of German children are raised in poverty.
  • 47 Photos That Prove People Had More Class In The Past – Ich bin ja kein Freund der Retrofizierung, aber gut. es sind ein paar schöne Fotos dabei. Wann wohl Aufnahmen aus den 00er und 10er Jahren im Internet unter "Awwww, schau mal. Wie cool die damals waren." auftauchen?
  • Ukraine ? Obama bestätigt US-geführten Putsch in Kiew — der Freitag – "Der russische Präsident Wladimir Putin sei von den Ereignissen in der Ukraine Ende 2013 und Anfang 2014 überrascht worden, „nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.“ Das sagte US-Präsident Barack Obama am 1.2.15. im Gespräch mit Fareed Zakaria von CNN."

    Ach ja. Wem kann man noch glauben in der Ukraine. Es tut mir leid um für Bevölkerung, auf deren Rücken offenbar der Konflikt zwei Mächte ausgetragen wird, die um eine wie auch immer geartete Vorherrschaft ringen.

  • Ukraine in München: Es gilt die gefühlte Temperatur – "Meine sehr subjektive Wahrnehmung (mit der ich offensichtlich bei Weitem nicht alleine stehe) nach drei Tagen Sicherheitskonferenz: Die Konfrontation West gegen Ost (oder umgekehrt) ist nicht nur wieder da, sie wird so bald nicht verschwinden."

    Ich war nicht vor Ort, hab aber einen Teil der Konferenz per Stream und im TV gesehen. Und ich habe seit den 80er Jahren nicht mehr so viel "Betondenken" auf beiden Seiten gehört, wie an diesem Wochenende. Es war schon erschreckend, wie hart man verbal miteinander umging. Gut, offenbar hatte sowohl die USA also auch die Sowjet… moment… Russland ihre Hardliner nach München geschickt. Und offenbar hat man den Hardlinern auch ein kurzes Briefing gegeben, in dem dann "Sag immer, die anderen sind Schuld". Das ging so weit, dass der russische Außenminister sich über die Wiedervereinigung aufregte. Das ist natürlich lächerlich, spiegelt aber wieder, wie hart die Fronten sind. Mit Diplomatie hatte das alles nichts zu tun und das war auch gar nicht beabsichtigt. Legt man aber die klassischen Regeln der Diplomatie an, stellt man fest, dass die Wut zumindest auf russischer Seite sehr, sehr groß ist. Ob das gerechtfertigt ist kann ich nicht sagen, aber sagen wir mal so. Die Ausweitung der NATO gen Osten ist sicher nicht im Sinne Russlands. Und was die NATO in der Ukraine macht, muss mir auch noch mal einer erklären. Auf der anderen Seite ist die Taktik Russlands in der Ost-Ukranie auch nicht gerade sonderlich hilfreich.

Bookmarks vom 27.01.15 bis 04.02.15

Gesammelte Links:

  • Yanis Varoufakis: „Ich bin Finanzminister eines bankrotten Staates“ | ZEIT ONLINE – "Diese Leute haben nicht etwa hochbezahlte Berater entlassen, sondern Putzfrauen, die nachts die Räume und Toiletten gesäubert haben. Frauen über 50, die mit 500 Euro im Monat nach Hause gegangen sind. Diese Entscheidung ist moralisch verwerflich. Und bevor Sie nachfragen: Das Geld werden wir an anderer Stelle einsparen – indem wir die Verträge der Berater nicht verlängern."

    Sympahtisch. Aber auch ein wenig symbolisch. Das alleine wird ja nicht helfen. Interessant wird es, wenn Varoufakis diese Umverteilungspolitk auch im großen Stil umsetzen kann.

  • the o? DSL show – wirres.net – Felix möchte gerne Kunde bei O2 werden. Das scheint aber gar nicht so einfach zu sein.
  • Vaccine Critics Turn Defensive Over Measles – NYTimes.com – Die Dummheit der Menschen ist doch immer wieder erstaunlich. Das ausgerechnet in den USA, die bis in die 50er an schweren Polio Ausbrücken geitten haben, eine Anti-Impf Stimmung entsteht, ist schon bemerkenswert. Auch das Argument "Man wolle keine Gifte im Körper der Kinder". Alle bescheuert.
  • Karriere und Konflikte: Psychospielchen im Management – SPIEGEL ONLINE – "Meine Erfahrung ist, dass sich in der Regel die Fiesen, Machthungrigen durchsetzen und die Anständigen, Motivierten gehen müssen. Ein ungleicher Kampf, den vor allem Frauen fast immer verlieren."

    Wenn das so liest wird deutlich, dass Konzerne Arschlöcher sind, weil dort Arschlöcher arbeiten. Rücksichtslose, gierige Arschlöcher, ohne jegliche Moral oder Verantwortungsbewusstsein.

  • So viel Geld kann man mit Youtube verdienen – "Pro 1.000 Klicks verdient man rund 1 Euro. Das bedeutet, dass beispielsweise einer der erfolgreicheren Youtube­-Kanäle mit über 30 Millionen Views alleine durch die Werbeanzeigen bereits rund 30.000 Euro einnimmt."

    Was man so auf YT verdient, wenn es einigermaßen läuft. 30 Mio Views sind allerdings mit rein deutschsprachigen Content eher selten zu erreichen, in Englisch sollte das anders aussehen. Also zumindest ist die Chance größer. Den Hauptteil verdient man durch Product Placement, was wieder interessant ist, weil das meist eben nur auf dem regionalen Markt funktioniert.

    Jedenfalls ist YT jetzt auch keine Lizenz zum Gelddrucken. Unter 1 Mio Views pro Monat tut sich da offenbar herzlich wenig.

  • Does Sponsoring Daring Fireball Actually Work? | Desk – Native Advertisment oder TKP Banner? In den USA setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass NA deutlich mehr bringt, als Bannerwerbung. Vor allem bei Nischenblogs mit einer loyalen und festen Leserzahl. Keine Streueffekte, weniger Verluste, direkte Ansprache und vor allem bietet sich Unternehmen gleichzeitig die Möglichkeit, das eigene Branding zu verbessern. Im Grunde zahlt man statt zweier Werbeformen nur noch eine.

Bookmarks vom 20.01.15 bis 24.01.15

Gesammelte Links:

  • Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung | TAB – Was passiert wenn mal drei Tage der Strom ausfällt? Nach 24 Stunden bricht das komplette Chaos aus.
  • Datenerfassung im Auto: Spione an Bord – Auto | STERN.DE – Füchterlicher "Daten sind böse" Artikel, den ich hier nur zur eigenen Recherchezwecken ablege. Zum Thema kommt die Tage was von mir auf Mobilegeeks.
  • What do journalists think about the current and future state of PR? – Prezly – Interessante Fragestellung. Ich bin der Meinung, dass klassische PR, also der Aussand von PR-Meldungen, immer weniger wichtig wird. Zum einen, weil die Firmen einen großen Teil der Aufmerksamkeitskampagnen selber steuern, in dem sie schlagkräftige Social Media Teams im eigenen Haus aufbauen. Zum anderen: wo sollen die PR-Artikel erscheinen? Die Redaktionen werden immer kleiner, die Hefte immer dünner. Es gibt ein paar Kollegen, die meinen, dass gerade die ausgedünnten Redaktionen dankbarer für gute Pressetexte sind, die sie dann unterbringen, Ist halt günstiger, als einen Freien zu bezahlen.
    Sehe ich nicht so, native Advertisment ist auch in den Redaktionen angekommen. Man verkauft halt den redaktionellen Platz lieber.
    Klassische PR Firmen müssen umdenken in Richtung langfristiges Content Marketing, was nicht leicht ist. PR wird deutlich komplizierter und bedarf einer viel feineren Steuerung durch die Unternehmen. Da liegt auch ne Chance für PR Firmen
  • Daily Blogs – "Statt auf die Potenziale ihrer Mitarbeiter zu setzen, verstecken sich die Excel-Führungskräfte hinter Berichtsorgien und Kennzahlen-Management."

    Entspricht auch meiner Wahrnehmung der meisten Konzerne. Das Vorgabenprinzip mit Kennzahlen usw. führt am Ende nur dazu, dass Mitarbeiter "Zahlen bolzen" ohne Rücksicht darauf, ob die Zahlen Sinn machen oder dem Unternehmen langfristig überhaupt etwas bringen. OKRs, so wie sie im Sillicon Valley oft eingesetzt werden, sind da schon besser, weil sie eh nicht zu schaffen sind, aber ob das dann wieder motivierend sein kann, ist eine andere Frage.

    Vor ein paar Wochen sprach ich mit ein paar Deloitte Beratern, die unbedingt wissen wollten, wie denn so die Strukturen in einem deutschen Startup seien. Und warum strategische Veränderungen in einem Startup so schnell gehen würde. Kurzgefasst liegt es einfach daran, dass Startups permanent um das Überleben kämpfen müssen auf der anderen Seite haben sie ein größeres Gespür für die Veränderungen auf dem Markt. Was heute noch ok sein kann, hat sich in einem halben Jahr komplett verändert

    Ich pädiere seit einigen Jahren schon dafür, dass sich große Unternehmen Abteilungen zulegen, die wie Startups geführt werden. Das gilt vor allem für Produktentwicklung und Kommunikation. Auch der Stab rund um die Vorstände sollte sich teilweise wie ein Startup aufstellen. Spart am Ende auch hohe Beratungskosten.

  • SearchReSearch: Answer: Where’s the lake… (Part 3 of 3) – Faszinierend was man mittels Suchmaschinen und offen Daten mittlerweile alles so recherchieren kann. In diesem Fall ging es um das Bild eines Sees und die Frage, wo der ist.
  • PR-Blogger – Warum Kundenkommunikation bei der DB Bahn etwas mit Content-Strategie zu tun hat – Sehr schönes Interview mit Svea Rassmus von der DB Bahn über Content Marketing. Man erkennt sehr gut, welchen Weg die Bahn hinter sich gebracht hat und wie klug die Strategie im Konzern gefahren wird. Können sich etliche eine Scheibe abschneiden. Ja, ich meine euch alle, Airlines.
  • 44 Amazing NYC Places That Actually Still Exist – Ich war noch niemals in New York! Keine Ahnung, wie das passieren konnte, an der Westküste war ich ja schon mehrfach und eigentlich sind zumindest die Flüge nach NY dann doch günstiger. Wenn ich mir diese Liste von alten Shops anschaue, muss ich das wirklich mal planen.

Bookmarks vom 15.01.15 bis 19.01.15

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