Irgendwas ist ja immer – Reloaded Rotating Header Image

100 Bücher

Ah, Listen. Ideale Wochenendbeschäftigung, wenn man entspannt rum liegt. Frau Gröner und Frau Kaltmamsell haben damit angefangen, ich ziehe dann mal nach. Interessant an der Liste ist für mich, dass nicht ein einziges Buch dabei ist, dass mich wirklich geprägt, bzw. mein Denken auch verändert hat. Darüber muss ich auch mal Liste machen.

1. Der Herr der Ringe, J. R. R Tolkien
Mehrfach versucht. Als es mit der Taschenbuchausgabe nicht geklappt hat, sogar zur Gebundenen gegriffen, weil ich dachte, dass es vielleicht eine gehobene Ausstattung braucht, um sich da durch zu kämpfen. Wieder gescheitert. Muss allerdings dazu sagen, dass ich mit diesem ganzen Mythologie/Fantasy-Krempel sowieso nichts anfangen kann. Sprechende Bäume, Elfen, Zauberer. Die Verfilmung war dann ausreichend.

2. Die Bibel
Ja, ziemlich komplett durch gelesen. Zum einen, weil ich musste (katholische Grundschule, später auch mal Internat), zum anderen weil ich wissen wollte, über was man so schimpft.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
Mal im Urlaub versucht.

4. Das Parfum, Patrick Süskind

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
Wer nicht. Man wird ja schon als Kind damit traktiert. Außerdem hatte es sich mal als schick und bei der Paarungsbereitschaft als hilfreich erwiesen, wenn man ganze Passagen daraus zitieren kann. Seit Jahrzehnten unerlässlich, will man Singlebörsen klar stellen, dass man GANZ GANZ emotional sein kann, aber INTELLEKTUELL emotional. Hat es auch nicht verdient, das Buch.

6. Buddenbrooks, Thomas Mann
Obwohl es mich am Anfang unfassbar gelangweilt hat, bin ich dann doch nach und nach drin versunken. Ging mir aber mit fast allen Mann-Romanen so. Irgendwie hat es ja auch was von einer Soap-Opera. (Intrige! Tod! Unerfüllte Sehnsucht!)

7. Der Medicus, Noah Gordon
Mal von jemanden zum Geburtstag bekommen, mit der Begründung, ich würde doch Geschichte studieren, dass sei doch sicher spannend für mich. Man kann jemanden, der im dritten Semester ist, und noch an die reine Lehre glaubt, vermutlich nicht schlimmer beleidigen, als mit einem “historischen Roman”. Buch verschenkt, Bekannte nie mehr eingeladen.

8. Der Alchimist, Paulo Coelho
Vieles anderes von ihm gelesen, aber das nicht.

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, J. K. Rowling
Ist es das erste Buch? Ich kann die nicht auseinander halten. Mal versucht, es auch gar nicht für soooo schlecht befunden, aber irgendwann doch jedes Interesse verloren.

10. Die Päpstin, Donna W. Cross
Siehe “Der Medicus”.

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
Den Film gesehen. Schon das war ein großer Sprung über einen großen Schatten.

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
Klar, das letzte Mal vor 10 Jahren, oder so. Mein Abi-Thema war es auch, deswegen werde ich es wohl nie vergessen.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
Stimme 1: “Aaaaaahh, was für ein dämlicher Quatsch.” Stimme 2: “Aber es ist…. schön.” Ging das ganze Buch so. War anstrengend.

18. Der Name der Rose, Umberto Eco
Ja, ging aber nur einer Strategie. Tagelang immer wieder bei der seitenlangen Beschreibung irgendwelcher Intarsien irgendwelcher Tischbeine eingeschlafen. Dann festgestellt – wenn er ins zwanghafte Detail geht, einfach so lange nach vorne blättern, bis wieder einer redet. Klappt super, und man verpasst auch nix.

19. Illuminati, Dan Brown
Eigentlich siehe “Medicus” aber man wird ja sanfter im Alter. Gegen Ende ging es mir auf die Nerven.

20. Effi Briest, Theodor Fontane
In der Schule. Fontane seit dem auch nicht angerührt.

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, J. K. Rowling

22. Der Zauberberg, Thomas Mann
Ganz groß. Eines dieser Bücher, die man in jedem Lebensjahrzehnt einmal lesen sollte, weil sie einem alle 10 Jahre etwas neues sagen. Wo ich gerade vor mich hin huste, könnte es ich es ja mal wieder auspacken.

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse
Aber sicher. Pflichtlektüre in den 80er. Ohne Hesse Buch kam man damals in kein Café rein. Quasi wie heute der Laptop fürs Oberholz. Wer öffentlich zugab, dass er Hesse nicht gelesen hatte, wurde behandelt wie ein Schwerkranker. Später bekam man die Bücher dann über den Tisch geschoben, dabei dieser leicht mitleidige Blick. Eine sagte mir mal tatsächlich: “Ach, ich beneide dich so, dass Hesse komplett neu entdecken kannst. Das ist so ein tolles Gefühl, dass hätte ich auch gerne mal wieder.” Leider hat Hesse für mich und den Rest meines Lebens diesen 80er/Patschuli/Marillion Touch, der mich brechen lässt, wenn ich nur daran denke.

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

Nach der Hälfte oder so gescheitert.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
Irgendwie mag ich Lenz. Es gibt so Phasen in meinem Leben, da lese ich ihn gerne. Und dann wieder welche, in denen sagt er mir überhaupt nichts. Aber dennoch – etwas zu Unrecht, dass viele ihn nicht gelesen haben. Er hat eine klare Sprache, die mir gefällt.

32. Die Glut, Sándor Márai
Sehr schönes Buch, gerne gelesen. Allerdings ist seine Autobiografie “Bekenntnisse eines Bürgers” noch besser, wie ich finde.

33. Homo faber, Max Frisch
Schullektüre.

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
Total begeistert angefangen, dann eingeschlafen.

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
Siehe Hesse.

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

Geschenkt bekommen. Weil mich doch mal für Philosophie interessiert habe. Dummerweise kann man Familie nur schlecht entfollowen. Nach 70 Seiten weg gelegt.

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
Selbstverständlich. Eine ganze Zeit lang war es total angesagt, halbe Passagen zu zitieren oder schon beim Namen “Marvin” in haltloses Gekicher auszubrechen. So wie bei den Leuten die nur schlecht über den Film “Leben des Brian” gekommen sind, und zwanghaft “Jehova” sagen müssen. Natürlich alle Teile gelesen, meine aber immer noch, dass er nach dem dritten Teil wirklich hätte aufhören sollen.

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
Erst den Film gesehen, dann das Buch gelesen und noch beeindruckter gewesen.

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass
Ich fand den Film ja schon anstrengend. Aber irgendjemand meinte, ich müsse das das Buch lesen, das sei viel besser. Das kann ich nicht bestätigen. Wie ich Grass überhaupt irgendwie überbewertet finde. Als er sein Buch “Im Krebsgang” raus gebracht hat, dachte ich nur “Endlich nennt er mal ein Buch so, wie ich mich fühle, wenn ich es lese.”

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
Betroffensheitpflichtlektüre wäre ein wenig sehr gemein. Die Schilderungen der Grabenkämpfe des ersten Weltkrieg sind schon sehr bedrückend.

50. Der Schwarm, Frank Schätzing
Beim Lesen immer “Klugscheisser” gedacht.

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling

53. Momo, Michael Ende
Erst das Hörspiel, dann das Buch.

54. Jahrestage, Uwe Johnson
Puuuuuuuuuuuhhhhhhhh.

55. Traumfänger, Marlo Morgan

56. Der Fänger im Roggen, J.D. Salinger
Nie gelesen. Erstaunlich.

57. Sakrileg, Dan Brown

58. Krabat, Otfried Preußler

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
Alles gelesen, auch wenn mir Annika und Dings immer auf die Nerven gingen.

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell
Mankell sagt mir überhaupt nichts. Ich mag auch eher Krimis, die…hmmm… schmutziger sind.

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
Sehr gerne sogar. Viel gelacht.

66. Krieg und Frieden, Leo Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, J. K. Rowling

70. Tagebuch, Anne Frank
Schullektüre.

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult

72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
Langweilig. Was interessieren mich die Mittelklasseprobleme von Mittelklassemenschen?

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
Schönes, kleines Buch, dass man an einem Tag weglesen kann.

79. Winnetou, Karl May
Karl May gehörte im Haus meiner Eltern zur Grundausstattung. Ich hab die Bücher gelesen, die mein Vater schon gelesen hatte. Muss aber sagen, dass mir Winnetou immer etwas auf die Nerven ging, während mein Herz und die Abenteuerlust doch eher am Buch “Durchs wilde Kurdistan” hingen, weil: Wild! Kurdistan! Das war ja nicht gerade um die Ecke, sondern geheimnisvoll und im Gegensatz zu Amerika konnte man sich auch vorstellen, dass die noch immer so leben. Fantasie ist halt doch schöner, wenn sie noch nicht durch TV/Kinobilder beeinflusst ist.

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern

85. 1984, George Orwel
Auch noch 1984 das erste Mal gelesen. Wir dachten ja damals in den 80ern, dass wenn ein Überwachungsstaat wieder kommt, er so aussehen würde, wie in der DDR. Was waren wir naiv.

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
Ja, das ist jetzt ein wenig peinlich, aber ich kannte die Autorin um drei Ecken, also habe ich es auch gelesen.

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johannes Mario Simmel
Ich mag Simmel. Nicht alles, was er geschrieben hat, aber gerade Buch hat was. Sicher kein Weltliteraturmensch, aber hat solide, unterhaltsame Bücher geschrieben. Mir ging bei vielen nur der moralische Zeigefinger auf die Nerven.

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig
In der Schule mit gequält worden.

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
Nach der Hälfte aufgegeben. Ich finde Kempowski unfassbar langweilig.

95. Anna Karenina, Leo Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
Eines dieser Klassiker der Abenteuer-Romane, die man wirklich unbedingt gelesen habe sollte. Wie die “Schatzinsel” von Stevenson.

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

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Best of Twitter Januar 2010

Da ich vermutlich am Ende des Jahres nicht wieder ein ganzes Jahr meiner Twitter-Favoriten durchwühlen möchte, lege ich die hier jetzt mal monatlich ab.

saumselig
Füße kalt, Heizung plätschert, Toilette kaputt und das alles im Tarifkreis West. Dafür saß ich 89 nicht vorm Fernseher.

numberfivealive
“Ob ich dich liebe, oder ob mir nur kalt war, sag ich dir im Frühling.”

katjaberlin
die größte pornolüge ist weder die willigkeit der damen noch die standhaftigkeit der männer als vielmehr die attraktivität von handwerkern.

kcpr
Mein Gehirn hat sich irgendwann gedacht »Mit dem Penner will ich nichts mehr zu tun haben« und macht seitdem sein eigenes Ding.

gebenedeite
Sind so kleine Hirne, kann man nicht mit denken.

Vergraemer
Bevor ich in den Kinderwagen nieste, habe ich aber noch “Süßes Kind” gesagt

AF_Blog
Klar habe ich Wein mitgebracht. Da ist welcher in mir drin, keine Frage.

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Wie man Nachrichten macht

Gut, ist ein Beispiel der BBC. In Deutschland muss man sich noch eine Frau oder einen Mann vorstellen, der entweder einen Flur entlang, oder auf ein Gebäude zu geht, so als ob die Kamera ihn zufällig erwischen würde. Dann der Schnitt/Zoom/Schwenk auf ein Schild, auf dem steht, welche Firma in dem Gebäude sitzt, oder, wenn das klar ist, ein Schwenk zum Himmel, oder ein Zoom auf ein Fenster, dann das Interview. Der Rest ist ziemlich genau wie hier zu sehen:

Via Konstantin Kleins Google Empfehlungen.

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zu Guttenberg

Ich war ja heute im Fernsehen. ZDF Morgenmagazin, man wollte meine Meinung zum iPad hören. Was ich nett fand, und da Fernsehen ja immer noch etwas leicht geheimnisvolles hat, habe ich auch gerne zugesagt. Mal abgesehen davon, dass ich erstaunt war (und bin) das ich morgens um halb sieben ganze Sätze sprechen konnte, die sogar einen gewissen Sinn ergaben, war nicht nur ich als Experte geladen, sondern auch unser aller Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg.

Ich hab eher ein gespanntes Verhältnis zu dem Mann. Zum einen: CSU. Zum anderen: Kai Diekmann Gedächtnisfrisur. Zum dritten: die Sache mit den Internetsperren aus dem letzten Jahr. Zum vierten: Politiker. Auf der anderen Seite: pauschale Vorurteile sind auch langweilig.

Ich bin gebürtig aus Bonn und so lange die Stadt noch Hauptstadt war, liefen einem da dauernd Politiker über die Füsse. Genscher sieht man zum Beispiel bis heute durch die tote Innenstadt von Bad Godesberg gehen. Und dann habe ich in der Studienzeit mal als Chauffeur gearbeitet und war oft im Kanzleramt, wo man naturgemäß sehr viele Politiker sehen konnte und mit dem ein (Kohl) oder anderen (Biedenkopf, Süssmuth, Vogel, Fuchs) habe ich habe ich mal ein paar Worte wechseln können.

Die meisten Politiker haben mich in ihrer Politikerhaftigkeit nie enttäuscht. Das Staatsmännisch-Gravitätische schieben, bzw. schoben die meisten wie eine riesige Bugwelle vor sich her und man wurde quasi zur Seite gespült. Es wird gemustert, eingeschätzt und man wird dann dementsprechend behandelt. Manche (Kohl) sprachen nur das nötigste, andere (Vogel) gaben sich dem freundlichen Smalltalk hin. Nun war das auch eine andere Generation von Politiker.

Minister zu Guttenberg ist ja eher die Jungs-Ausgabe eines Politikers. Er ist schlank, fixiert einen durch die erstaunlich dünne Brillengläser und grüßt freundlich mit einem festen, aber nicht zu festen Handschlag. Er besetzt den Raum, wobei er nicht so eine massige Ausstrahlung wie manche andere (Kohl) hat, dafür fehlt ihm vielleicht auch die physische Präsenz. Das Wort “Minister” hängt sicher in der Luft, aber das ist es nicht allein. Er ist, so auf den ersten schnellen Eindruck, sympathisch. Er wirkt trotz seines Amtes unaufdringlich und auf Grund seines Alters auch wenig ministerlich. Ich kann verstehen, warum er gerade bei der Presse beliebt ist, warum sie ihn gerne “Popstar” nennen. Er geht auf einen zu, er lässt zumindest in einer schnellen Begegnung keine Arroganz oder Standesdünkel erkennen. Es fällt schwer, ihn auf den ersten Blick nicht zu mögen, was ja nun nicht jedem Politiker gelingt (Kohl, Koch).

Kaffeetrinkend wendet er sich dem Fernseher zu, schaut sich die Zusammenfassung von Obamas “State of Union” an und wendet sich danach blitzartig der Bild-Zeitung zu, die auf dem Tisch liegt. Mit seinem Mitarbeiter wechselt er ein paar schnelle Worte, ein ebenso schnelles Lächeln huscht über sein Gesicht, als er den Namen “Westerwelle” ausspricht. Wir reden kurz über Davos und mir fällt leider zu spät die Frage ein, warum ein Verteidigungsminister zu einem Wirtschaftstreffen fährt. Dann hält er plötzlich inne, schaut mich an und fragt mich nach einer Journalistin der SZ. Ob ich sie kenne würde, wer das sei. Ich kannte den Namen nicht, er nickt, und sagt, die wolle wohl ein Interview mit ihm und seiner Frau machen.

Dann wechselt er in den Politiker-Modus und spricht mit seinem Mitarbeiter über irgendwelche Staatssekretäre. Ich höre nicht hin, ich finde es unhöflich, wenn ich lausche, aber mir fällt generell auf, dass er dann doch so ist, wie die Politiker, die ich vor Jahren mal kennen gelernt habe. Auch die haben in Gesprächen mit Kollegen und Assistenten immer wieder den üblichen Büroklatsch besprochen, aber bei Politikern, so mein Eindruck, hat dieser Klatsch auch immer etwas gehetztes. Man will wissen, wer wo was macht, wer welche Stelle und welchen Einfluss hat. Es wie eine Art Absicherung, Kontrolle, dass man auch nichts verpasst, dass man nicht plötzlich von irgendetwas oder irgendjemanden überrascht wird.

Alles scheint ziemlich flott beim ihm zu gehen. Zielgenau, ohne Zögern, bestimmt, selbstsicher. Er weiß was er will, er weiß was er sagt, er zögert nicht bei seinen Antworten. Ich vermute mal, dass sein Büro viel Spaß mit seinem Arbeitstempo hat. Mir ist so etwas immer ein wenig unheimlich. Was vielleicht daran liegt, dass ich in meinem Wesen bedächtiger bin, nicht so zielgerichtet, aber ich bin ja auch kein Politiker und werde wohl auch nie einer sein.

Er verabschiedet sich in aller Ruhe, und als er gegangen ist, höre ich die Make-Up Frauen ein wenig tuscheln, von wegen “smart” und “nett” und “Kanzler”. Ich hab dann lieber die SZ weiter gelesen.

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Märchenonkel

Meine Kindheit bestand, wie bei vielen anderen auch, zum größten Teil daraus, Märchenplatten zu hören, auf denen Hans Paetsch mit brummiger Stimme aus dem Grimmschen Sammelsurium vortrug. Später kam dann Karl May dran und Märchen waren was für Babys. Dabei stimmt das so nicht, wie jeder, der noch mal ein Märchen der Gebrüder Grimm gelesen hat, wissen wird. Die Geschichten spiegeln in ihrer Grausamkeit den Alltag vieler Menschen wider, dazu haben viele einen starken politischen Charakter. Märchen haben mehr Interpretationsspielraum, als man so auf den ersten Blick meinen möchte.
Und so habe ich mich sehr gefreut, als Björn Grau und Max Winde mich neulich zu ihrer “Märchenstunde” eingeladen haben. Dort werden Märchen noch einmal vorgelesen und dann mittels gemeinsamen Halbwissen analysiert. Jedem Literaturwissenschaftler sträuben sich die Haare, aber wir hatten ausnahmslos viel Spaß. Das Ergebnis der knapp 60 Minuten kann man sich jetzt bei Spreeblick hören und runterladen.

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Klaus Löwitsch

Einen Teil sehr, sehr, großen Teil meiner Zeit im Netz verbrachte ich zwischen 2001 und 2004 im Internetforum der “Höflichen Paparazzi“. In dem Forum ging es (im Kern) mal um Begegnungen (oder auch “Nicht-Begegnungen) die man mit Prominenten hatte. Über das, was man sonst so im Forum erleben konnte, und wer sich so da alles so kennen gelernt hat, wird sicher irgendwann mal ein eigenes Buch erscheinen. Ich hatte damals jedenfalls viel Zeit und hatte damit begonnen, ein paar Geschichten aufzuschreiben. In einer Übergangszeit nach meiner Arbeit in der Musikbranche habe ich als “Entertainment” Journalist gearbeitet. Also Interviewtermine mit Promis wahrnehmen, Text schreiben, verkaufen. Aber das, was ich damals an die Blätter verkaufen konnte, war halt nur die Oberfläche eines Interviews. Wenn man einen Menschen in einer dieser merkwürdigen Interviewsituationen begegnet, passiert ja noch mehr. Gerade bei Schauspielern schleppt man ein Bild mit sich herum, dass man irgendwie los werden muss, wenn man sich tatsächlich mit einem Menschen unterhalten will. Wenn man das macht, wenn man nicht an den eingebrannten Bildern der PR-Maschinerie festhalten will, dann wird man manchmal schon überrascht. Die Entdeckung der alten Geschichten aus dem Forum hat mich auf die Idee gebracht, die hier noch einmal zu sammeln und vielleicht auch mal in der Erinnerung zu kramen. Da waren doch etliche Begegnungen, die mehr als erzählenswert waren, die ich jetzt hier, leicht bearbeitet, noch mal nach und nach rein stelle.

Es war 1998, in einem tristen Vorführraum des NDR in Hamburg. Man hatte geladen, um den Film “Das Urteil” zu sehen, ein Kammerspielartiges Stück, für das Löwitsch später den Grimme Preis erhalten sollte. Bevor er in diesem Film mitspielte, war Löwitsch den meisten aller höchstens als “Peter Strohm” aufgefallen, jener bärbeißiger Privatdetektiv, der breitbeinig durch die Szene stolperte und seine Fälle in einer Mercedes S-Klasse löste. Ich mochte die Serie, ich mochte Löwitsch, dessen Image in der Serie nicht weit von seinem privaten Image entfernt zu sein schien. Jedenfalls denkt man das ja immer, wenn man die Menschen mit ihrem Schauspielerleben verknüpft. Und dabei hatte ein den 70er viel mit Fassbinder gearbeitet und in mehr oder weniger guten Hollywood-Produktionen wie “Steiner – Das eiserne Kreuz” mitgespielt. Er hatte also einiges hinter gebracht.

Nach der Vorstellung saß er da, im perfekt sitzenden Anzug, mit leichtem Bauchansatz, zurück gelehnt, sich hier und da über die Glatze streichend. Das wirkte nicht wie eine nervöse Geste, obwohl die Situation für jeden Menschen, wenn er etwas geschaffen hat und sich vor einem Haufen mehr oder weniger interessierten Menschen steht, sicher nicht leicht ist. Irgendwie wirkte er in seiner Kompaktheit unnahbar, wie jemanden, dem man besser nicht zu nahe tritt. Leicht unheimlich. Einer, der besonders cholerisch wird, wenn Widerworte kommen. Wobei die passive Aggressivität , dieses Lauern, die innere Angespanntheit nicht gänzlich ablehnend wirkte. Manche Leute würden sagen: “Ein Arschloch”, ich dachte aber auch: ” Wow, ein Mann im klassischen Sinne.” Das ist keine Wertung, ob er mir sein Charakter gefallen hat, oder nicht. Aber er hatte eben diese typische Testosteron-Ausstrahlung, der man auch als Mann schlecht widerstehen kann. Einer der intelligent ist, aber auch seine dunklen Seite volles Rohr auslebt. Er war damals 62 Jahre alt, hatte aber die Ausstrahlung eines Menschen, der irgendwo zwischen 40 und 50 pendelte. Sicher, in dem was er tut, unsicher, wohin ihn seine Dämonen als nächstes treiben werden.

Ich hatte ganz schön viel Respekt, als ich mich ihm für das Interview näherte. Das Gefühl war ungewöhnlich. Ich hatte Dennis Hopper interviewt, George Clooney, Patrick Stewart, ich hatte Erfahrung im Umgang mit als schwierig geltenden Interviewpartnern. Aber diese Ausstrahlung hatte ich bisher nur einmal erlebt. Das war, als ich Robert Mitchum begegnet war, und der spielte dann noch mal in einer anderen Liga.
Aber als ich die paar Schritte zu Klaus Löwitsch hin ging, da wurde mir anders. Ich hatte Respekt, wenn nicht sogar Ehrfurcht. Etwas, was einem Interviewer selten passiert. Allein seine kantige Figur verhieß, dass man sich ihm nur vorsichtig annähern sollte. Dazu diese knarzende Stimme, die mehr erzählte, als er selber mit Worten ausdrücken konnte.

So saß ich da, und rang nach Worten und Fragen. Alle möglichen Fragen nach dem Film, seiner Karriere, seiner Arbeit als Schauspieler schienen mir so leer und überflüssig. Und mir wurde klar, dass ich eigentlich gar nichts über den Mann weiß. Sicher, ich kannte ihn, zumindest seine Rollen. Aber er war eben anders als die anderen Schauspieler. Er spielte kein Image, er gab nichts vor. Was ich wusste, weil er selber offen darüber gesprochen hatte, war das er gerne mal einen trinkt. Also nicht im Sinne von mal drei Gläser Wein, sondern dieses richtige, aufrechte und sehr ernsthafte Trinken. Also frug ich ihn, was seine Sauferei machen würde.

Er blickte mich an, und für einen Moment hatte ich das Gefühl, dass er mir gleich eins in die Fresse hauen würde. Zu Recht, wie ich cirka 1.3 Sekunden nach Abschuss meine Frage selber fand. Man nähert sich keinem Menschen, den man nicht kennt, mit der Frage, was seine Sauferei machen würde. Eine Frage, die immerhin impliziert, dass man meinen könnte, er habe einen schwachen Charakter.
Er setzte dieses Peter Strohm Gesicht auf, als ob er einen Verdächtigen nach seinem Alibi fragen würde und sagte. “Wenn ich nicht saufe, kann ich nicht arbeiten. Ich bin ein klassischer Quartalssäufer und ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie das mit mir aushält.” Das war mehr Information als ich erwartet hatte, und ich hakte nach. Warum er saufen würde, wollte ich wissen. Sinngemäß sagte er, dass er die Sauferei brauchen würde, um zu vergessen. Er könne keine Rolle ablegen, wenn er sie nicht weg saufen würde. Erst nach einer ausgedehnten Sauftour über drei Tage, sei er wieder er selbst.

Ich schaute ihn lange an, ließ eine Pause entstehen, die in Interviews immer etwas unangenehm wird, weil der andere denkt, man würde noch auf einen weiteren Satz warten. Viele Interviewpartner werden dann nervös, fangen an zu erzählen und schwadronieren rum. Er sagte gar nichts, und starrte mich ebenso an. Warum er sich so in seinen Rollen verhake würde, fragte ich mit der Angst im Nacken, nun würde er endgültig das Interview abbrechen. Er schob die Ärmel seines Sakko nach oben und beugte sich ganz weit nach vorne, bis sein Gesicht ungefähr 15 Zentimeter von meinem entfernt war und sagte (ungefähr): “Ich will Rollen spielen. Ich bin ein Schauspieler mit Leib und Seele. Ich kann nichts anderes. Mein Leben lang habe ich mir die Seele aus dem Leib gespielt, weil ich wegen meinem Spiel anerkannt werden wollte. Eine Erwähnung in einer Scheiß Lokalzeitung, war ein Sieg. Und dann übernehme ich die diesen Peter Strohm und alle Welt findet das toll. Nur das, was ich vorher all die Jahre gemacht habe, da wo mein Blut drin steckt, davon redet keiner. Nur von dieser Comic-Figur, die ich abgrundtief hasse. Ist für Sie das Grund genug zu saufen?” “Ja, “sagte ich, “aber dann müsste ich jetzt sagen, dass sie ein missverstandener Schauspieler sind, der gerne was anderes wäre. Das kann es doch auch nicht sein, oder?”

Er lachte. Er lachte sehr lange, lehnte sich zurück und in dem Moment wusste ich, dass das Interview beginnen konnte. Wir sprachen über eine halbe Stunde, und danach lud er mich zum Essen in sein Hotel ein, in dem ihn der NDR untergebracht hatte.

Abends trafen wir uns, und wir tranken ein paar Bier an der Bar des Hotels. Er erzählte viel über sich, seine Arbeit. Und je mehr er mir erzählte, desto mehr Fragen hatte ich. Er saß breitbeinig auf dem Barhocker, ließ die Umgebung selten aus den Augen und zwischen drin fixierte er mich mit seinen manchmal bösen, manchmal ungeduldigen Blick. Wir unterhielten uns über seine Arbeit, er lästerte ein wenig über Drehbuchautoren, über Redakteure beim Fernsehen, er sprach davon, dass er zufrieden sei, und immer, wenn es um ihn ging, dann senkte er die Stimme ein klein wenig, so als ob es ihm unangenehm sei, über sich reden zu müssen. Nicht einmal hat er mich gefragt oder aufgefordert, die Dinge, den ganzen Abend, den wir da an der Bar hatten, für mich zu behalten. Aber das war für mich völlig klar, da habe ich nicht mal drüber nachgedacht. Es war eine Begegnung mit einem Menschen, der man auch selber gut sein könnte, irgendwann mal. Oder wenn man seinem Leben einen anderen Schubs gibt. Löwitsch hatte aber mehr Energie und Kraft, als man sich selber für zehn Leben zu getraut hätte. Die Kompaktheit, die Klarheit mit der er seine Worte unterstrich, war faszinierend, die Stille, die zwischen seinen Worten zu hören war erweckte den Wunsch, ihn näher kennen zu lernen. Man bekam aber zumindest eine Ahnung davon, was ihn durch Leben getrieben hat.

Er starb leider deutlich zu früh Ende 2002 im Alter von 66 Jahren.

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Google Schmoogle*

Ein bisschen gelacht habe ich schon, als im Fernsehen Sprüche hörte wie “Weltmacht Google legt sich mit Weltmacht China an”. Der (mögliche) Rückzug von Google aus dem chinesichen Markt dürfte die Regierung in Peking kaum interessieren. Im Gegenteil, es macht ihr das Leben einfacher.

Google hat die letzte Jahre klaglos mit den chinesichen Zensurbestimmungen gelebt. Sicher, man hat “nur” 30% Marktanteil in China, aber 30% sind halt 30% und vor allem darf man nicht vergessen, dass sich der Markt gerade erst entwickelt. Die Zahl der Neukunden im Netz dürfte in China in den nächsten 10 Jahren noch massiv ansteigen, dazu kommt, dass 30% von aktuell ca. 300 Millionen Menschen die in China online sind immer noch mehr ist, als 90% von 80 Millionen in Deutschland. Das Argument, dass man eh nur “wenig” Geld verdienen würde, ist also Quatsch.

Auch der Grund, warum Google nun den Zensurstecker gezogen hat, halte ich für fadenscheinig. Gezielte Angriffe auf die Serverstruktur von Google und anderen Unternehmen sind normal. Arabische Terroristen, Russische Mafia und was weiß ich wer noch, versuchen den ganzen Tag nichts anderes. Entweder um an die Daten zu kommen, oder um die Infrastruktur zu destabilisieren. Auch China wird da mitspielen, da gab es auch mal vor ein paar Monaten eine Dokumentation im Fernsehen zu (kann mich leider nicht mehr an den Sender erinnern). Auch dass es Länder gibt, die so was machen, die versuchen an die Daten von Oppositionellen heran zu kommen, ist nicht neu. Das es Firmen geben soll, die da auf Anfrage recht kooperativ sind, auch nicht. Warum also sollte Google sich in den Schmollwinkel zurück ziehen, nur weil (angeblich) zwei Mailbetreffs zu lesen waren?

Da liegt die Vermutung nahe, dass entweder der Angriff einen größeren Umfang hatte und erfolgreicher war, als Google uns sagt, oder das dahinter eine andere Verschwörungstheorie steckt. (Bilderberger! Illuminaten! Nazizombies!)

Mir macht weniger das Verhalten von Google gegenüber der chinesischen Regierung Sorgen, sondern mehr das gegenüber der US-Regierung. Da scheint man enger zusammenzuarbeiten, als man so sagt. Chinesische Dissidenten haben in den letzten Stunden angemerkt, dass ein Rückzug von Google die Probleme im Land eher erhöhren würde, weil es die Menge an internationalen und fremdsprachlichen Suchergebnissen verringern würde. Der Marktführer, Baidu, liefert nur inländische Ergebnisse. Ich erinnere mich auch daran, dass dieselbe US-Regierung im letzten Sommer Twitter gebeten hatte, ein wichtiges Serverupdate (und damit eine downtime des Dienstes) zu verschieben, weil gerade im Iran die Hölle los war und Twitter ein wichtiger Kommunikationskanal war. Und die gleiche Regierung unterstützt jetzt den möglichen Rückzug der einzigen, halbwegs unabhängigen und einflussreichen Suche in China?

Google bekommt für sein Aufbegehren jede Menge guter PR. Die man auch braucht, denn unumstritten ist die Datensammlung von Google ja nicht, wie man gerade in Deutschland sehen kann. Dazu kommen verschiedene Fragen, was Google mit den eigenen DNS-Servern macht, was mit ChromiumOS/Android, was mit Analytics, Adsense, was mit der Sache ist, dass man eigene Netze für WLAN und Strom aufbauen will und so weiter, und so fort. Da stört so ein “Aber wir sind immer noch nicht evil” Beleg sicher nicht.

Was auch immer hinter den momentanen Äußerungen von Google in Richtung China steckt, mit einem Kampf gegen Zensur hat es vermutlich nur am Rande zu tun.

Disclaimer: Ich nutze Google für fast alles, was ich im Netz mache & und ich habe ein Android Handy. Ich halte Google für eine der innovativsten und spannendsten Firmen der Welt und ich glaube auch nicht, dass sie “böse” sind. Aber deswegen muss man ja nicht alles glauben, was einem so erzählt wird.

*Ja, ich bin spät dran mit Google. Arbeitsdings, und so.

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